Projekt (Lügen-) Presse:
Schulen können sich für die Veranstaltung melden


Die Veranstaltung zum Thema „Lügenpresse“ wird von Andreas Düspohl (Leiter des Internationalen Zeitungsmuseums), Amien Idries (Redakteur der Aachener Nachrichten/Aachener Zeitung) und mir für Schulen im Verbreitungsgebiet der Aachener Nachrichten/Aachener Zeitung angeboten.

Sie besteht aus drei Impulsvorträgen zur Geschichte der Presse, Beispielen aus der journalistischen Praxis sowie zum Thema Fotojournalismus und Bildmanipulation. Im Anschluss diskutieren wir mit den Schülern.

Hier der Bericht in den Aachener Nachrichten von einer unserer Veranstaltungen, in diesem Fall im Aachener Abendgymnasium in Laurensberg:


„Hinter Nachrichten stehen Menschen“


Soll auch an Ihrer Schule diese kostenfreie Veranstaltung stattfinden? Dann melden Sie sich per Mail an:


a.idries@zeitungsverlag-aachen.de




Fotos der NRW-Meisterschaften/Gala in Bottrop im Archiv

17.08.2017 • Die Bilder der mit der NRW-Gala kombinierten NRW-Meisterschaften in Bottrop sind archiviert.

Es fehlen noch die Junioren-Gala in Mannheim, die Deutschen Meisterschaften in Erfurt, die NRW-Jugendmeisterschaften in Wattenscheid, die Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm sowie die Deutschen Meisterschaften der U16 in Bremen.


Zum Fotoarchiv Leichtathletik




Fotos des Mehrkampf-Meeings in Ratingen im Archiv

08.08.2017 • Es geht nur sehr zähflüssig voran: Die Bilder des Ratinger Mehrkampf-Meetings sind archiviert.

Es fehlen noch die NRW-Meisterschaften/-Gala in Bottrop, die Junioren-Gala in Mannheim, die Deutschen Meisterschaften in Erfurt, die NRW-Jugendmeisterschaften in Wattenscheid und die Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm.


Zum Fotoarchiv Leichtathletik






07.08.2017 • Die Zahl des Wochenendes: 7259. Exakt so viele Fotos habe ich bei den Deutschen Meisterschaften der U20 und U18 im Ulmer Donaustadion geschossen. Und das, obwohl ich sehr selektiv arbeite und nur das fotografiere, was ich auch tatsächlich benötige. Das heißt: Ich fotografiere nur die Athleten, die die Zeitungen brauchen (könnten), mit denen ich zusammenarbeite.

Ich war selbst etwas überrascht von der Menge. Dummerweise bedeuten viele Fotos auch, bei so einer Veranstaltung sehr viel Arbeit am Notebook und zugleich ziemlich kurze Nächte zu haben, denn die Bilder müssen ja auch gesichtet, bearbeitet und ordentlich beschriftet werden.

Samstag Abend gab es bei der Jugend-DM wie immer die Hindernisläufe in allen vier Klassen. Das war nicht nur für die beteiligten Sportler eine nasse Angelegenheit ...

Die Leichtathletik-WM in London ist übrigens die erste seit 2005, die ohne mich stattfindent. Schade, aber das ließ sich in diesem Jahr nicht ändern. Vor drei Wochen habe ich meine Akkreditierung zurückgegeben.




Fotos der Deutschen U23-Meisterschaften im Archiv

30.07.2017 • Die Bilder der Deutschen Meisterschaften U23 in Leverkusen sind archiviert. Fast 500 neue Motive.

Noch nicht archiviert sind das Mehrkampfmeeting in Ratingen, die NRW-Meisterschaften/-Gala in Bottrop, die Junioren-Gala in Mannheim, die Deutschen Meisterschaften in Erfurt und die NRW-Jugendmeisterschaften in Wattenscheid. Das hört sich nach Arbeit an ...


Zum Fotoarchiv Leichtathletik






24.07.2017 • Geschafft: Sechs Tage Pferde, sechs Tage Reitsport, sechs Tage CHIO in der Aachener Soers. Es war übrigens mein zehnter Einsatz als Sportfotograf beim CHIO. Jubiläum! Bin ich mit einem roten Teppich empfangen worden? Bekam ich einen Orden? Wurde ich zur Promi-Media Night eingeladen? Nein!

Naja, noch einmal Glück gehabt, dass letzteres nicht passiert ist ... ;-)

Seit meinem ersten CHIO 2007 sind Thomas Rubel, Uwe Anspach, Michael von Fisenne und ich als eingespieltes Vierer-Sportfotografen-Team für die Aachener Nachrichten, die Aachener Zeitung und die CHIO-Zeitschrift gemeinsam im Einsatz. Hat mal wieder großen Spaß gemacht. Dank an die lieben Kollegen!

Und wer rechnen kann: Ja, beginnend 2007 hätte es 2017 mein elftes CHIO sein müssen. War es aber nicht, denn 2015 gab es wegen der Reit-EM in Aachen kein CHIO.

Das Foto oben entstand beim Nationenpreis am Donnerstag Abend und war am Freitag auf dem Titel der Aachener Zeitung. 40.000 Zuschauer verfolgten den Mannschaftswettbewerb im ausverkauften Reitstadion.






19.07.2017 • Große Freude bei Lilly Hoffmeister (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen) – persönliche Bestzeit über 80 Meter Hürden bei den NRW-Meisterschaften am vergangenen Wochenende im Lohrheidestadion in Wattenscheid.

Jetzt schalte ich erst einmal von Zwei- auf Vierbeiner um. Leichtathletik-Pause, stattdessen Reitsport beim CHIO in Aachen.






11.07.2017 • Das war er schon, der Höhepunkt der nationalen Leichtathletik in diesem Jahr – zwei Tage bei den Deutschen Meisterschaften im renovierten Steigerwaldstadion in Erfurt. Über 4000 Mal habe ich am Wochenende auf den Auslöser gedrückt, unter anderem bei Alexandra Wester vom ASV Köln, die mit einem kleinen Zentimeter Rückstand Zweite im Weitsprung wurde.




Fotos der Nordrhein-Meisterschaften U20/U18/U16 im Archiv

05.07.2017 • Die Bilder der Nordrhein-Meisterschaften der Jugendklassen U20/U18 und U16 in Wesel sind archiviert. Knapp 200 neue Motive.

Noch nicht archiviert sind die Deutschen Meisterschaften U23 in Leverkusen, das Mehrkampfmeeting in Ratingen, die NRW-Meisterschaften/-Gala in Bottrop und die Junioren-Gala in Mannheim.


Zum Fotoarchiv Leichtathletik






03.07.2017 • Sophia Junk (LG Rhein-Wied) schickt die Leverkusenerin Jennifer Montag lautstark auf die letzten 100 Meter. Das deutsche U20-Staffel-Quartett sprintete bei der Junioren-Gala über 4 x 100 Meter in 43,84 Sekunden an die Spitze der Weltrangliste dieser Altersstufe. Eine der Topleistungen des Wochenendes in Mannheim.




Zusammenarbeit beendet

29.06.2017 • Kleine Ergänzung zu meiner Erzählung aus dem Leben eines freien Journalisten (26.06.2017): Die „Zusammenarbeit“ mit der erwähnten örtlichen Zeitung habe ich natürlich beendet.






26.06.2017 • Am vergangenen Wochenende war ich zunächst beim Mehrkampfmeeting in Ratingen und dann bei der NRW-Gala in Bottrop. Tolle Leistung von Rico Freimuth, WM-Norm von Kai Kazmirek und Rücktritt von Jennifer Oeser in Ratingen ... aber die große Überraschung gab es doch in Bottrop durch Hochspringer Mateusz Przybylko. Aktuell Platz zwei in der Weltrangliste.

Das Foto von den Deutschen U23-Meisterschaften ein bisschen weiter unten („Des einen Leid, des anderen Freud'"), war ja, und das schreibe ich in aller Bescheidenheit, nicht ganz so schlecht. Die örtliche Zeitung, der ich das Bild zur Berichterstattung geschickt hatte, sah das aber völlig anders und hat einen eklatanten Makel erkannt: Ein Abdruck des Bildes hätte Geld gekostet, nämlich mein Honorar. Für ein Foto Geld zu bezahlen ist natürlich richtig blöd. Also ein bisschen gewartet und gesucht – und was für lau gefunden. So sah es in der Zeitung auch aus ...




Fotos der Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im Archiv

23.06.2017 • Die Bilder der Rheinland-Pfalz-Meisterschaften in Trier sind archiviert. 165 neue Motive.

Noch nicht archiviert sind die Nordrhein-Meisterschaften U20/U18/U16 in Wesel sowie die Deutschen Meisterschaften U23 in Leverkusen.


Zum Fotoarchiv Leichtathletik




Fotos der Aachener Regiomeisterschaften im Archiv

20.06.2017 • Die Bilder der Regiomeisterschaften im Aachener Waldstadion sind archiviert.

Noch nicht archiviert sind die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften in Trier, die Nordrhein-Meisterschaften U20/U18/U16 in Wesel sowie die Deutschen Meisterschaften U23 in Leverkusen.


Zum Fotoarchiv Leichtathletik






18.06.2017 • Jens Mergenthaler (823, SV Winnenden) jubelte im 5000 Meter-Finale zu früh und verpasste den Sieg, als Maximilian Thorwirth (152, SFD 75 Düsseldorf-Süd) auf den letzten Metern noch vorbei zog – eine der kuriosesten Momente bei den Deutschen Meisterschaften der U23 an diesem Wochenende in Leverkusen.

Meine erste DM in diesem Sommer. Über 3500 Fotos habe ich geschossen. Wird ein paar Tage dauern, bis ich die archiviert habe ...




„Ausgewählter Profi-Fotograf“

15.06.2017 • Zweiwochenrückblick


Mal was ganz anderes – Sony hat mich „als unseren ausgewählten Profi-Fotografen“ nach Köln eingeladen, um mir die „innovativen Vorzüge der Alpha 9“ nahe zu bringen. So hieß es in der entsprechenden E-Mail. Da fühlte ich mich doch direkt geschmeichelt und angesprochen.




Es ging also um das neue fotografische Spitzengerät von Sony, mit dem die Japaner in das Segment der professionellen Sport- und Actionfotografie vorstoßen wollen.

So fuhr ich gestern zur „Sony Professional Photographer’s Conference“ ins RheinEnergieStadion. Wie üblich bei derartigen PR-Veranstaltungen hat Sony kaum Kosten und Mühen gescheut. Thomas Nedder, der Chef von Sony Deutschland war ebenso vor Ort wie Yosuke Aoki, Vice President von Sony Europe, der einen recht energiegeladen Auftritt hinlegte, um uns die Qualitäten der neuen Kamera zu vermitteln. Die Hochzeitsfotografen Nicole und Ralf Obermann sowie der Konzertfotograf Ralph Larmann berichteten, wie zufrieden bis begeistert sie von der Alpha 9 sind. Es gab natürlich auch genug Gelegenheit, sich sowohl mit Kollegen als auch mit Sony-Mitarbeitern auszutauschen.

Soweit, so gut. Aber viel spannender und der eigentliche Grund für die Reise nach Köln: Ich konnte mit der Alpha 9 etwa eine Stunde fotografieren. Dabei sind gut 1000 Bilder entstanden. Ja, schnell ist das Gerät. Sony hatte im Stadion verschiedene Stationen aufgebaut, Shooting Sets genannt, bei denen man die Kamera ausprobieren konnte. Ich habe mich überraschenderweise auf den Sport-Set beschränkt, der aus einem Dutzend Fußballern bestand, die auf dem Rasen ein bisschen rumkickten.

Meine Erkenntnisse? Das Teil ist verdammt fix. 20 Bilder/Sekunde bei 24 MP im Vollformat sind nicht zu verachten. Der Autofokus (AF), bisher der Schwachpunkt der spiegellosen Kameras, ist bei der Alpha 9 wirklich gut.

Schon bei der Alpha 6000 hatte Sony großspurig vom besten AF der Welt gesprochen. Das ist er definitiv nicht, und er war es auch nicht, als die 6000er 2014 auf den Markt kam. Aber vom AF der Alpha 9 bin ich angetan. Zumindest bei den Fußballszenen folgte er problemlos bei 20 Bildern/Sekunden den Spielern. Kaum unscharfe Bilder. Gelungen!

In Sachen Rauschverhalten fehlt mir der Vergleich zu den aktuellen Top-Modellen von Canon (EOS 1D X Mark II) und Nikon (D5). Ich bin bei ein paar Fotos während der Vorträge bis ISO 12800 gegangen. Besser als meine EOS 5 D Mark III scheint die Alpha 9 in dieser Hinsicht auf alle Fälle zu sein. Ich habe ein paar Beispielbilder zusammengestellt.

Zu den Beispielbildern

Ein elektronischer Sucher mag gewöhnungsbedürftig sein, bei der Alpha 9 hat er mich nicht gestört. Zwar habe ich keine Probleme damit, ein Bild korrekt zu belichten, aber dass man bei einem elektronischen Sucher das Foto so sieht, wie es belichtet wird und auf der Speicherkarte landet, ist praktisch und hilfreich. Gerade bei schnell wechselnden Lichtverhältnissen. Ich kenne das von meiner kleinen Alpha 6000, die ich im vergangenen Jahr bei unserem Island-Urlaub längere Zeit im Einsatz hatte. Als ich danach wieder mit meinen Spiegelreflexkameras (DSLR) im Stadion unterwegs war, habe ich mich zunächst gewundert, warum das da nicht funktioniert …

Dass der Sucher, wie es Sony gerne und häufig betont, vollständig unterbrechungsfrei ist und es keine sogenannten Blackouts gibt, ist schön – allerdings habe ich das bisher bei meinen DSLR nicht als Problem wahrgenommen. Viel spannender an dieser Stelle ist, dass, wenn man den elektronischen Verschluss verwendet, es keine mechanischen Teile gibt, die verschleißen können.

Die Kamera ist tatsächlich nahezu lautlos. Eine Auslöse-Rückmeldung gibt es visuell im Sucher. Das fand ich zunächst gewöhnungsbedürftig, ich habe beim Test das (leise) künstliche Auslöse-Geräusch aktiviert. Aber ich kann mir durchaus Situationen vorstellen, in denen es ein echter Vorteil ist, beim Fotografieren nicht wie ein Maschinengewehr zu klingen.

Das Objektiv SEL 100-400/4.5-5.6, mit dem ich in der Stunde fotografiert habe, ist schnell und scharf. Aber da sind wir schon bei einem, wenn nicht dem entscheidenden Knackpunkt, wenn es um die Alpha 9 als Kamera für Sportfotografen geht. Zumindest momentan. Es fehlen am langen Brennweiten-Ende schlicht die passenden und nötigen nativen E-Mount-Objektive. Das genannte SEL geht zwar immerhin bis 400 mm Brennweite, ist aber bei einer Offenblende von 4.5 bzw. 5.6 nicht gerade ein Lichtmonster. 300/2.8, 400/2.8, 500/4.0, 200-400/4.0, um mal ein paar Modelle aus dem Portfolio der Konkurrenz zu nennen – komplette Fehlanzeige. Das weiß Sony natürlich auch. Ein SEL 200-600/4.0 fände ich übrigens ziemlich genial … ;-)

Zwar ist es im Prinzip möglich, mit Hilfe von Adaptern so ziemlich jedes Fremdobjektiv irgendwie ans E-Mount schrauben, aber das kann man, auch auf die Gefahr hin, an dieser Stelle zu verallgemeinern, bestenfalls als Not- oder Übergangslösung sehen. Zumindest bei der Sportfotografie, wo es auf Geschwindigkeit und einen guten AF ankommt. Ich konnte in Köln mein Canon EF 70-200/2.8, aktuelles Modell, mit einem Sigma MC-11-Adapter an der Alpha 9 ausprobieren. Die Kombination schaffte an die 20 Bilder/Sekunden (habe nicht nachgezählt, aber es war schnell), das erste Bild war auch scharf, aber dann folgte der AF nicht mehr. Die Herausforderung war moderat: Eine Person ging gemessenen Schrittes auf mich zu. Zwischendurch gab es auch komplette Aussetzer, ich musste die Kamera aus- und wieder einschalten. Allerdings sei die Firmware des MC-11, wie mir Sigma-Mitarbeiter sagten, noch nicht an die Alpha 9 angepasst. Warten wir ab, wie gut das noch wird.

Probleme mit Adaptern und Objektiven von Fremdherstellern kann man Sony natürlich nicht vorwerfen. Aber die Position der Objektiventriegelungstaste sehr wohl. Hallo Sony?! Wie kann man auf so etwas kommen? Die Taste ist zwischen Bajonettring und Griff versteckt. Hängt ein größeres Objektiv an der Kamera, muss man einige Verrenkungen anstellen, um die Taste zu erreichen und gleichzeitig noch Objektiv und Kamera festzuhalten. Ganz schlecht gelöst.

Der Platz zwischen Kameragriff und Objektiv ist knapp bemessen. Zu knapp. Ich habe keine Knubbelfinger, aber bei einem montierten SEL 100-400/4.5-5.6 blieben nur ein paar Millimeter Luft. Mit Handschuhen könnte es eng werden.

Kleine Größe ist per se kein Qualitätsmerkmal. Natürlich ist klein und leicht angenehm, wenn es um das Tragen und Transportieren der Geräte geht. Aber beim Handling muss das nicht zwangsläufig ein Vorteil sein. Ein kleines Kameragehäuse bedeutet auch, dass weniger Platz für Bedienelemente vorhanden ist bzw. diese kleiner ausfallen müssen. Ich denke, einen Zentimeter mehr in der Breite hätte die Kuh nicht fett gemacht, aber die Ergonomie der Kamera verbessert. Und mehr Raum zwischen Griff und Objektiv ermöglicht.

Letzter Kritikpunkt: Der zweite Kartenslot für SD-Karten. Nicht der Slot an sich. Der ist natürlich gut und sinnvoll. Sony wirbt damit, wie schnell doch Slot Nummer eins sei, UHS-II-Standard mit über 300 MB/s. Slot Nummer zwei kann aber nur UHS-I mit etwa 100 MB/s. Bei parallelem Schreiben auf beide Karten ist letzterer der limitierende Faktor. Warum nicht beide mit UHS-II? Bei einer professionellen Kamera, die über 5000 € kostet, ist das an der falschen Stelle gespart.

Eine Auflistung der technischen Daten der Alpha 9 habe ich mir erspart. Kann man auf der Sony-Homepage nachlesen.

Ich sollte erwähnen, dass mich Sony mit der Erstattung der Fahrtkosten und einer SD-Karte bestochen hat … ;-)



Die Wiederentdeckung: In der vergangenen Woche veranstaltete Apple seine alljährliche WWDC, diesmal wieder in San Jose. Das ist die Worldwide Developers Conference, das zentrale Treffen, zu dem Apple die macOS- und iOS-Softwareentwickler einlädt.

Da geht es also primär um Software, die neuen Versionen der verschiedenen Betriebssysteme aus dem Hause Apple. Die Keynote zum Auftakt der Veranstaltung war die erste seit längerem, die ich wieder einigermaßen interessant fand. Vielleicht, weil für eine WWDC-Keynote eine Menge Hardware vorgestellt wurde. Vor allem ist es gut, und das war für mich eines der Signale dieser Keynote, dass Apple den Mac wiederentdeckt hat.

Die Neuvorstellungen bei den Macs waren, vom iMac Pro mal abgesehen, zwar nur Anpassungen an den Stand der Technik, das aber immerhin auf breiter Front bei iMacs, MacBooks und MacBooks Pro. Das Durcheinander bei den mobilen Macs, deren Palette aus 12“-, 13“- und 15“-Modellen besteht, aus dem Mac Book, MacBook Pro alt und neu sowie dem älteren, aber offensichtlich immer noch beliebten MacBook Air, bleibt leider erhalten.

Die Zielgruppe des iMac Pro, von den technischen Daten natürlich ein Knaller, ist mir nicht ganz klar. Der Bolide soll wohl die potentiellen Käufer des neuen Mac Pro bei Laune halten, der wohl nächstes Jahr kommen soll. Bin gespannt, wie Apple beim iMac Pro bei den angekündigten Innereien den Wärmehaushalt hinbekommt.

Sehr, sehr schade finde ich, dass der Mac mini mal wieder völlig ignoriert wurde. Und eher peinlich, dass er in der 2014er Version immer noch angeboten wird. Es kann bei der Manpower von Apple doch nicht so schwer sein, den kleinsten Mac mal zu aktualisieren. Und dann bitte nicht so ein Upgrade wie 2014, das eher ein Downgrade war. Wer keinen All-in-One-Rechner haben will, bekommt bei Apple seit längerem nur altes Eisen.

Drag & Drop bei iOS – die Ankündigung sorgte bei den Apple-Fans für Begeisterung, bei den Obst-Hassern für Spot. Könne Windows doch schon lange … klar, auch macOS beherrscht das seit Ewigkeiten. Man sollte nicht vergessen, dass iOS als Betriebssystem für ein Smartphone entwickelt wurde, und das ist es im wesentlichen auch geblieben. Trotz iPad (Pro) und der vollmundigen Ankündigung von Apple, mit den Pads den klassischen Rechner ablösen zu wollen.

Ich weiß es nicht – kann Android Drag & Drop? Mircosoft hat zwar mit seinen (mobilen) Systemen keinen Fuß in den Smartphone-Markt bekommen, steht aber mittlerweile mit den unter Windows 10 laufenden Hybrid-PC nicht schlecht da. Daher wurde es Zeit, dass sich iOS endlich in Richtung eines brauchbaren Systems zum Arbeiten (!) entwickelt. Und das tut es mit Version 11 offensichtlich. Drag & Drop ist ja nicht das einzige Feature. Nur einen Mehrbenutzerbetrieb hat Apple vergessen.



Unfallgefahr: Hat es eigentlich schwerwiegende Verletzungen im Weißen Haus gegeben? Die Schleimspur, die die erste Kabinettssitzung von Mr. Trump hinterlassen hat, dürfte eher ein Schleimteppich gewesen sein. Die trump’schen Lakaien, immerhin Minister, überboten sich in Lobhudeleien. Wie peinlich.

Mr. Trump hat es natürlich gefallen. So wünscht er sich auch die Medien. Die erlauben sich aber immer noch die Frechheit, ihn zu kritisieren.

Vor ein paar Tagen hat Mr. Trump Katar vorgeworfen, das Golfemirat würde den Terrorismus „auf sehr hoher Ebene“ finanzieren. Und hat Saudi-Arabien in seinem Vorgehen gegen Katar den Rücken gestärkt.

Jetzt verkaufen die USA Kampfflugzeuge vom Typ Boeing F-15QA an Katar. Eine Lieferung, die bereits im November grundsätzlich vom US-Außenministerium genehmigt wurde. Am gestrigen Mittwoch haben US-Verteidigungsminister James Mattis und sein qatarischer Kollege Khalid al-Attiyah nun die mehrere Milliarden Dollar schwere Vereinbarung unterzeichnet.

Wie soll man das deuten? Unterstützen die USA jetzt den islamistischen Terrorismus? Und das ganz offiziell?






13.06.2017 • Am vergangenen Wochenende ging es nach Trier zu den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften und nach Wesel zu den Nordrhein-Meisterschaften der Jugendklassen U20, U18 und U16. Von dort stammt das Staffelfoto.

Und nein, die Bilder sind noch nicht im Archiv. Das wird auch noch ein paar Tage dauern. Ich war erst einmal mit der aktuellen Berichterstattung beschäftigt.




Fotos der Rheinland-Meisterschaften im Archiv

08.06.2017 • Die Bilder der Rheinland-Meisterschaften der Männer, Frauen und U18 in Hachenburg sind archiviert.

Noch nicht archiviert sind die Regiomeisterschaften Aachen.


Zum Fotoarchiv Leichtathletik




Fotos der Nordrhein-Blockwettkampf-Meisterschaften im Archiv

02.06.2017 • Die Bilder der Nordrhein-Meisterschaften in den Blockwettkämpfen im schnuckeligen Aachener Waldstadion sind archiviert.

Noch nicht archiviert sind die Rheinland-Meisterschaften der Männer, Frauen und U18 sowie die Regiomeisterschaften Aachen.


Zum Fotoarchiv Leichtathletik




Bahn-Schwund

02.06.2017 • Vierwochenrückblick


Um- und Abbau: „Das Olympiastadion kann zum Fußballstadion entwickelt werden. Das ist eine gute Nachricht für die Sportstadt Berlin und für alle Hertha-Fans. Ich freue mich, dass wir nun gemeinsam mit Hertha BSC diesen Weg gehen können.“ Das sagte Andreas Geisel, Senator für Inneres und Sport. Ich war entsetzt. Ist die Sportstadt Berlin am Ende doch nur eine Fußballstadt? Ist Sport in Deutschland nur Fußball?

Wenn man sich die „Sportschau“ in der ARD, das „aktuelle Sportstudio“ im ZDF und die Sportseiten vieler Tageszeitungen anschaut, könnte man auf diesen verwegenen Gedanken kommen. Die beiden TV-Sendungen habe ich mir angesichts der thematischen Monokultur schon lange nicht mehr angeschaut.

Und jetzt soll also das Berliner Olympiastadion dem Fetisch Fußball geopfert, aus einem OLYMPIASTADION eine ARENA der Balltreter werden. Zumindest, wenn die bei den Berliner Politikern offenbar mit Begeisterung aufgenommenen Machbarkeitsstudie des Architekturbüros Gerkan, Marg und Partner (gmp) Wirklichkeit werden sollte. 150 Millionen könnte der Umbau laut gmp kosten. Es wäre der finale Höhepunkt einer insbesondere für die Leichtathletik sehr unschönen Entwicklung.

Wo wurden in den 70er, 80er und 90er Jahren die Deutschen Meisterschaften der Leichtathleten ausgetragen? Im Berliner Olympiastadion (1970, 1973, 1986), im Stuttgarter Neckarstadion (1972, 1979, 1985), im Münchener Olympiastadion (1972, 1982, 1992), im Niedersachsenstadion Hannover (1974, 1980, 1991), im Gelsenkirchener Parkstadion (1975, 1981, 1987), im Frankfurter Waldstadion (1976, 1988, 1997), im Hamburger Volksparkstadion (1977, 1989), im Müngersdorfer Stadion Köln (1978, 1996), im Bremer Weserstadion (1983, 1995), im Düsseldorfer Rheinstadion (1984, 1990), im Duisburger Wedaustadion (1993), im Erfurter Steigerwaldstadion (1994, 1999), im Berliner Jahnstadion (1998) oder im Braunschweiger Eintracht-Stadion (2000). Die 101. Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften 2001 im Stuttgart Gottlieb-Daimler-Stadion, dem früheren Neckarstadion, waren zugleich meine erste „große“ DM.

Das Volksparkstadion Hamburg, zwischenzeitlich AOL Arena, HSH Nordbank Arena und Imtech Arena, wurde ab 1998 in ein reines Fußballstadion umgebaut.

Das Müngersdorfer Stadion Köln, heute RheinEnergieStadion, wurde für die Fußball-WM 2006, unser „Sommermärchen“, ab 2001 als reines Fußballstadion um- bzw. neugebaut.

Im Weserstadion Bremen wurde 2002 wurde die Rundbahn entfernt.

Das Rheinstadion Düsseldorf, heute ESPRIT arena, wurde 2002 abgerissen und durch eine neue Multifunktions-Arena errichtet, die zunächst LTU arena hieß. „Multifunktion“ heißt nicht Leichtathletik, sondern im wesentlichen Fußball und Konzerte.

Das Waldstadion Frankfurt, heute Commerzbank-Arena, wurde für die Fußball-WM 2006 ab 2002 in ein reines Fußballstadion umgebaut.

Das Wedaustadion Duisburg wurde 2003 abgerissen und durch die MSV-Arena, heute Schauinsland-Reisen-Arena, ersetzt. Natürlich ein reines Fußballstadion.

Das Niedersachsenstadion Hannover, heute HDI-Arena, wurde für die Fußball-WM 2006 ab 2003 in ein reines Fußballstadion umgebaut.

Das Parkstadion Gelsenkirchen wurde ab 2004 weitgehend abgerissen und daneben die Veltins-Arena als reines Fußballstadion neu gebaut.

Das Neckarstadion Stuttgart, heute Mercedes-Benz Arena, wurde ab 2009 in ein reines Fußballstadion umgebaut. Am 13. und 14. September 2008 fand dort mit dem 3. Weltfinale der Leichtathletik die letzte Leichtathletik-Veranstaltung statt. Ich war dabei. Als der damalige Stuttgarter Oberbürgermeister Wolfgang Schuster eine Ansprache halten wollte, wurde er von den Leichtathletik-Zuschauern gnadenlos ausgepfiffen, so dass er nach ein paar Worten seine Rede abbrechen musste. Im Frühjahr 2008 war bekannt geworden, dass sich der VfB Stuttgart mit der Stadt über einen Umbau geeinigt hatte.

Und um mal nach Osten zu schauen: Ab 2000 wurde das Leipziger Zentralstadion, das immerhin 100.000 Zuschauern Platz bot, in ein reines Fußballstadion umgebaut. Es heißt heute Red Bull Arena.

Das Münchener Olympiastadion ist für die Leichtathletik mangels Laufbahn und Rasenplatz nicht mehr zu gebrauchen. Der Innenraum war sogar für einige Jahre komplett asphaltiert. Nach der EM 2002 war der Europacup 2007 die letzte Leichtathletik-Veranstaltung in dem seit 1997 unter Denkmalschutz stehenden Olympiastadion. Heute finden dort überwiegend Großkonzerte, aber auch andere kulturelle Veranstaltungen statt.

Für internationale Leichtathletik-Großveranstaltungen wie 2009 die Welt- und 2018 die Europameisterschaften gibt es in Deutschland nur noch das Berliner Olympiastadion und mit Einschränkungen das Nürnberger Stadion.

Dass es die Fußball-Clubs anstreben, in für ihre Sportart optimierten Arenen zu spielen, ist ja nachvollziehbar. Dass die gewählten Volksvertreter dem ohne Rücksicht auf die Interessen anderer Sportarten nachgeben oder gar Vorschub leisten, ist bedenklich. Auch unter dem Gesichtspunkt, dass in diesem Fall die Hertha der Mieter des Olympiastadions ist, der der Stadt die meisten Einnahmen beschert.

„Das Ergebnis der Gespräche ist sehr erfreulich für alle Seiten. Hertha bleibt im Jahr seines 125-jährigen Bestehens in Berlin und das Olympiastadion ist weiterhin Symbol des Fußballs in Berlin. Jetzt geht es darum, die Möglichkeiten Berlins und die Ansprüche von Hertha in Einklang zu bringen, damit das Spielerlebnis für alle Berlinerinnen und Berliner noch unmittelbarer und packender zu machen.“ Das sagte Michael Müller, der Regierende Bürgermeister der Hertha-Anhänger, zu den Umbauplänen. Hmm, war Müller vom dortigen Abgeordnetenhaus nicht zum Regierender Bürgermeister von Berlin gewählt worden?

Offen ist, ob diese Pläne überhaupt kompatibel zu den Bestimmungen des Denkmalschutzes sind.



Spannender Gedankenaustausch: Unser Schulprojekt (Lügen-) Presse geht weiter. Vor einigen Tagen waren wir im Aachener Abendgymnasium in Laurensberg. Erst unsere Vorträge, dann eine sehr offene Diskussion. Insgesamt 2,5 Stunden. Hat uns gut gefallen.

Hier der Bericht dazu in den Aachener Nachrichten:

„Hinter Nachrichten stehen Menschen“


America first: Gestern war also der große Tag. Mr. Trump verkündete im Rosengarten des Weißen Hauses mit großem Tamtam und unter dem Beifall von ihm ergebenen Claqueuren, die zwischen und hinter die Journalisten gesetzt wurden, den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen. Das koste die USA Milliarden und viele Arbeitsplätze, so der US-Präsident. Er wolle aber neu verhandeln und einen fairen „Deal“ erreichen.

Mir scheint, er hat den Text des Abkommens nie gelesen. Sind ja auch mehr als 140 Zeichen. Dort sind gar keine Vorgaben z.B. bezüglich der Kohlendioxid-Reduktion festgeschrieben. Es gibt nur eine freiwillige Selbstverpflichtungen, die einzelnen Staaten entscheiden also selbst, wie umfangreich – oder gering – sie die Kohlendioxid-Emissionen reduzieren wollen. Wenn dadurch also tatsächlich Arbeitsplätze in den USA verloren gingen, wäre es ein leichtes gewesen, die angestrebten Reduktionen nach unten zu fahren. Und was will er da neu und besser verhandeln, wenn es für die USA gar keine Verpflichtungen gibt?

Aber es ging Mr. Trump wohl eher um die große Geste. „Ich wurde gewählt, um die Bürger von Pittsburgh zu vertreten, nicht von Paris“, tönte er. Nun ist zum einen völlig unklar, was die Bürger von Paris dafür können, dass der Klimagipfel zufällig in ihrer Stadt ausgetragen wurde, zu anderen, was sie so ganz besonders von einem Verbleib der USA im Abkommen hätten. Wie Mr. Trump auf die ehemalige Stahlstadt in Pennsylvania kam – keine Ahnung. Wahrscheinlich, weil sie zufällig mit „P“ beginnt wie Paris. Pittsburgh gilt eigentlich als gutes Beispiel für einen gelungenen Strukturwandel. Weg von den alten Industrien, die Mr. Trump so gerne gegen jede Vernunft wieder aufpeppeln möchte. Wie üblich haben ihn Fakten und Argumente nicht interessiert. Zum Beispiel, dass in den USA mittlerweile mehr Menschen in den Bereichen der erneuerbaren Energien arbeiten als in den alten Energie-Industrien Öl, Kohle und Gas zusammen.

Zudem ging das Beispiel Pittsburgh auch in anderer Hinsicht eher nach hinten los: Kurz nach Trumps P-P-Vergleich erklärte Pittsburghs Bürgermeister William Peduto, ein Demokrat: „Die Entscheidung von Präsident Trump ist katastrophal für unseren Planeten, für Städte wie Pittsburgh … Der Präsident hat Amerika verletzlicher und die Welt weniger sicher gemacht … In Pittsburgh haben wir unsere Wirtschaft neu aufgebaut, mit einem Blick in die Zukunft, nicht in die Vergangenheit … das Beispiel Pittsburgh zeigt, warum das Pariser Abkommen gut für die Wirtschaft ist … 13000 Pittsburgher sind in der Industrie für erneuerbare Energien beschäftigt … es ist meine Pflicht, für das Pariser Abkommen zu kämpfen, und die Pflicht aller Bürgermeister quer durch die Vereinigten Staaten, die im Widerspruch zu der rücksichtslosen Entscheidung von Präsident Trump zusammenstehen …“

Den Lauf der Welt und den Trend zu erneuerbaren Energien wird Mr. Trump nicht aufhalten. Es ist eine Illusion zu denken, dass die Kohle eine Wiederauferstehung erlebt. Das in den USA intensiv betriebene Fracking und das dadurch sehr günstige Gas hat dem schwarzen Gold den Garaus gemacht – nicht irgendwelche Klimaabkommen. Gegen die Kohle als Energieträger spricht nicht nur die Ökologie, sondern auch die Ökonomie.

China hat in den vergangenen Jahrzehnten auf Teufel komm raus und ohne Rücksicht auf die Umwelt auf wirtschaftliches Wachstum gesetzt. Es war klar, dass das nicht immer so weiter gehen konnte. Das haben auch die Kommunisten in Peking mittlerweile gemerkt. Ich war im Sommer 2015 in Peking – und fand es schlimm. Ich möchte nicht in einer Stadt leben, deren Wasser ich nicht trinken und deren Luft ich nicht atmen kann.

„America first“: Stimmt, das hat Mr. Trump nun erreicht. In der großen Runde der Länder, die sich weltweit dem Pariser Abkommen nicht angeschlossen haben – Syrien, Nicaragua – sind die USA ganz sicher und in vielerlei Hinsicht „first“.




Fotos der Rheinland-Meisterschaften U20/U16 im Archiv

29.05.2017 • Die Bilder der Rheinland-Meisterschaften in den Altersklassen U20 und U16 in Neuwied sind archiviert. 266 frische Motive.

Noch nicht archiviert sind die Nordrhein-Meisterschaften in den Blockwettkämpfen, die Rheinland-Meisterschaften der Männer, Frauen und U18 sowie die Regiomeisterschaften Aachen.


Zum Fotoarchiv Leichtathletik






28.05.2017 • Es ist Ende Mai, und ich war an diesem Wochenende tatsächlich auf keiner Leichtathletik-Veranstaltung. Das kommt nicht so oft vor. Klar, ich hätte nach Weinheim zur Kurpfalzgala fahren können, oder zu den NRW-Mehrkampf-Meisterschaften nach Bad Oeynhausen.

Aber stattdessen habe ich mich in heimischen Gefilden mit Tennis, Reiten und vor allem den Deutschen Meisterschaften im Wasserspringen beschäftigt.




Fotos des Deichmeetings im Archiv

19.05.2017 • Die Bilder des Deichmeetings in Neuwied inklusive der Rahmenwettbewerbe sind archiviert.


Zum Fotoarchiv Leichtathletik






17.05.2017 • Eigentlich wollte ich bei den Rheinland-Meisterschaften in Neuwied in diesem Augenblick den Stadionsprecher Daniel Schüler fotografieren.

Dann flog Jörg Thielen, seinen Zeichens nationaler Zielbildauswerter, plötzlich ins Bild. Seinem sichtbar mit Nachdruck geäußerten Wunsch, mit auf das Foto zu kommen, möchte ich mich nicht verschließen.






14.05.2017 • 1,90 Meter im dritten Versuch – was offensichtlich bei Itua Enahoro vom LAV Bayer Uerdingen/Dormagen für große Freude sorgte. Beim Deichmeeting in Neuwied wurde er im Vierkampf Dritter hinter Rico Freimuth und Kai Kazmirek.

Für mich der Beginn eines langen Leichtathletik-Wochenendes: Freitag Abend das Deichmeeting in Neuwied, am Samstag – ebenfalls im Rhein-Wied-Stadion – die Rheinland-Meisterschaften der U20/U16 und am Sonntag die Nordrhein-Meisterschaften der U16 im Blockwettkampf im heimischen Aachen. Alle Bilder wie immer in ein paar Tagen in meinem Online-Archiv.




Fotos der NRW-Langstaffel-Meisterschaften im Archiv

10.05.2017 • Die Bilder der NRW-Meisterschaften in den Langstaffeln in Witten sind archiviert. 141 neue Fotos aus dem Wullenstadion.


Zum Fotoarchiv Leichtathletik






08.05.2017 • ... aber am Ende hat die Gladbecker Staffel dennoch die 4 x 400 Meter der weiblichen Jugend U20 bei den NRW-Langstaffel-Meisterschaften in Witten gewonnen. In ein paar Tagen sind alle Bilder aus dem Wullenstadion in meinem Online-Fotoarchiv.




Fotos der NRW-Langstrecken-Meisterschaften im Archiv

05.05.2017 • Die Bilder der NRW-Meisterschaften auf den Langstrecken in Neuss sind archiviert. 178 Motive von der Ludwig-Wolker-Anlage.


Zum Fotoarchiv Leichtathletik




Der Fisch und sein Kopf

05.05.2017 • Zweiwochenrückblick


Der Boss setzt sich ab: „Falscher Korpsgeist“ und „Führungsschwäche auf verschiedenen Ebenen“, sagt Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen – und spricht von ihrer Bundeswehr. Tut so, als habe sie mit der Truppe nichts zu tun, ist aber der Chef, die oberste Führungsinstanz. Wie heißt es so passend: Der Fisch stinkt am Kopf zuerst.


Der Größte: Nach der Erschaffung der Welt und des zugehörigen Kleinkrams in sechs Tagen durch jemanden namens Gott ist nun die nächst größte Meisterleistung bekannt geworden – die ersten 100 Tage von Mr. Trump als US-Präsident.

Die Quellenlage ist zugegeben in beiden Fällen etwas dünn. Vom Sechs-Tage-Werk berichtet nur das 1. Buch Mose (Genesis) im jüdischen Tanach, das später ins christliche Alte Testament übernommen wurde. Die Autoren dürften keine Augenzeugen der Geschehnisse gewesen sein. Bei Mr. Trump gibt es auch nur eine Quelle. Ihn selbst.

Er habe in den ersten 100 Tagen mehr Gesetze unterschrieben als jeder andere Präsident vor ihm. Und seit Franklin D. Roosevelt die meisten Dekrete. So ein Mist, da war ja mal einer besser! Wie konnte das passieren?

Auf der Homepage des Weißen Hauses sind tatsächlich reihenweise „Presidential Executive Orders“ und „Presidential Memoranda“ gelistet. Nahezu täglich kommt was dazu. Jeder kann sich die lange Liste anschauen und bewerten, wie wichtig oder unwichtig die Dekrete sind, die Mr. Trump oft vor laufender Kamera und stets mit bedeutungsschwerem Gesichtsausdruck unterzeichnet hat.

Mehr Qualität statt Quantität! Aber was soll’s. Der Schein zählt. Zum Beispiel in Sachen Kohle: Nur weil Mr. Trump den von Menschen verursachten Klimawandel als „Fake News“ deklariert und Kohle als völlig unbedenklich definiert, werden keine neuen Gruben entstehen und wie in der guten alten Zeit Kohle von Millionen von Kumpels aus der Erde gebuddelt. Energie aus anderen, auch regenerativen Quellen, ist schlicht billiger zu haben.

Aber jetzt, knapp nach den 100 Tagen, können Mr. Trump und die konservative Partei den aus ihrer Sicht ersten Erfolg feiern. Was sie im Weißen Haus auch tatsächlich taten. Im Repräsentantenhaus wurde mit knapper Mehrheit für die zumindest teilweise Rücknahme von „Obamacare“ gestimmt, der Gesundheitsreform seines Vorgängers Barack Obama. Wie der Spiegel berichtet, konnten die Abgeordneten das Gesetzt vorher gar nicht in Gänze lesen. Auch seien die Folgen völlig unklar – sowohl, was die Versicherten angeht, als auch, was es wen kostet. Es scheint, als ging es primär darum, nach den Pleiten der vergangenen Monate Handlungsfähigkeit zu demonstrieren und vor allem, dem verhassten Obama eins auszuwischen. Das Gesetzt muss aber noch durch den Senat.

Bei uns in Deutschland ist eine Krankenversicherung etwas Selbstverständliches. Jeder zahlt in den gesetzlichen Kassen erst einmal grundsätzlich den gleichen Beitrag, nur abhängig vom Einkommen – aber unabhängig davon, ob man krank oder gesund ist. So finanzieren die Gesunden natürlich die Kranken mit, können aber sicher sein, dass ihnen bei einer eigenen Erkrankung ebenso geholfen wird. Das nennt sich Solidaritätsprinzip und ist eine ganz große Errungenschaft.

Für Konservative in den USA ist das offenbar purer Kommunismus. Ob das die vielen Millionen, die durch „Obamacare“ erstmals eine Krankenversicherung hatten und diese nun möglicherweise verlieren, genau so sehen? Angeblich hat Mr. Trump ja seine Anhängerschaft insbesondere unter denen, die sich irgendwie abgehängt fühlen. Das neue Gesetzt entlastet, soweit besteht immerhin Klarheit, die Wohlhabenden. Wie konnte man auf die Idee kommen, dass Mr. Trump und sein Kabinett von Milliardären und Millionären gerade für den sogenannten „kleinen Mann“ etwas unternimmt? Auch die Regulierung des Finanzsektors plant Mr. Trump zurücknehmen. Wem mag das wohl helfen?

Mit einer „Presidential Executive Orders“, die er bereits am 28. Januar unterzeichnet hat, will Mr. Trump gegen Lobbyismus ehemaliger Regierungsbeamte vorgehen. Das ist, ohne jegliche Ironie, eine ganz hervorragende Idee. So etwas stünde uns in Deutschland auch ganz gut an. Die größten Lobbyisten in den USA sitzen aber nicht in irgendwelchen nachgeordneten Regierungsbehörden, sondern mit ihren diversen wirtschaftlichen Verflechtungen und Interessenkonflikten im Weißen Haus und den Spitzen der Ministerien.

So gilt auch hier: Der Fisch stinkt am Kopf zuerst.



Leitkultur oder Lightkultur: Innenminister Thomas de Maizière hat in zehn Thesen dargelegt, was er unter einer deutschen Leitkultur versteht. Manches klingt eher nach Lightkultur.

Wir haben bereits eine Leitkultur in Deutschland, wenn man es unbedingt so nennen möchte – unser sehr gelungenes Grundgesetz. Dort ist die unantastbare Würde des Menschen ebenso festgeschrieben wie die persönliche Freiheit, die Gleichberechtigung, Pluralismus, Rechtsstaatlichkeit, der demokratische Aufbau des Landes oder die Freiheit des Glaubens, der Meinung, der Presse, der Kunst und Wissenschaft sowie von Forschung und Lehre.

Das sollten über Deutschland hinaus Werte sein, die uns in Europa verbinden.



Tag der Pressefreiheit: Der stand am 3. Mai im Kalender. Laut Reporter ohne Grenzen sind derzeit 366 Journalisten, Online-Aktivisten und Medienmitarbeiter in Haft, darunter alleine rund 150 in der Türkei. Spitzenreiter in der Welt. Glückwunsch!

Aus Sicht der türkischen Regierung sind das natürlich alles „Terroristen“ oder „Agenten“. Nun ist es nicht schwer, in der Türkei zum „Terroristen“ erklärt zu werden. Dazu reicht im Wesentlichen, anderer Meinung zu sein als die Regierung. Ich erinnere an das Referendum zur Verfassungsänderung, als Präsident Recep Tayyip Erdoğan alle die, die mit „Hayir“ (Nein) stimmen wollten, als „Terroristen“ beschimpfte.

In Deutschland sieht die Lage zum Glück besser aus. Hier kommen Angriffe auf die Pressefreiheit vor allem aus dem rechten Lager. Bei Demonstration von Pegida und Co. werden regelmäßig Kollegen angegangen. Auch die AFD zeigt gerne, dass sie Probleme mit der Pressefreiheit hat. Marcus Pretzell, der nordrhein-westfälischen Landesvorsitzende der Partei, definiert die Pressefreiheit derart, dass es der AFD frei stehe, die Presse oder einzelne, ihnen nicht genehme Journalisten von ihren Parteitagen auszuschließen.

Man kann die Arbeit von uns Journalisten kritisch sehen. Sollte das sogar. Uns auf Fehler aufmerksam machen. Wir sind auch nur Menschen und nicht perfekt – und korrigieren Fehler, so wie des im Pressekodex (3. Richtigstellung) gefordert wird. Ein Maßstab für freien und verantwortungsvollen Journalismus. So etwas wird man beispielsweise bei RT (früher Russia Today) vergeblich suchen. Ein Journalist versucht im besten Fall, der Wahrheit nahe zu kommen und kann sich irren – ein Propagandist hat immer Recht.

Wir stellen uns gerne der Diskussion über unsere Arbeit, wie wird es bei unserem Schulprojekt hier in der Aachener Region machen. Aber wer „Lügenpresse“ schreit und Journalisten tätlich angreifen, will nicht diskutieren.

Pressefreiheit ist nicht alles, aber ohne Pressefreiheit ist alles nichts.






Ausgemistet

02.05.2017 • Was man so alles findet, wenn man im alten Auto mal aufräumt und ausmistet. Berge von Parkscheinen aus den vergangenen zehn Jahren, Pressekarten und und und ... eine kleine Auswahl.






30.04.2017 • ... oder so ähnlich. Gestern bin ich mit den NRW-Meisterschaften auf den Langstrecken in Neuss in meine Leichtathletik-Freiluftsaison gestartet. In ein paar Tagen werden alle Bilder in meinem Online-Fotoarchiv zu finden sein.






25.04.2017 • Im Winter fotografiere ich hier in Aachen und Umgebung viel Handball, Volleyball, Basketball und Ringen.

Auch die Handballsaison geht so langsam zu Ende. Das Foto habe ich beim Landesligaspiel Eschweiler SG - Stolberger SV gemacht. Berichte über den regionalen Handball gibt es jeden Montag und Dienstag in den Aachener Nachrichten bzw. der Aachener Zeitung, wo das Bild auch erschienen ist.




Wer oder was ist Faschismus?

19.04.2017 • Diese Frage habe ich vor ein paar Wochen schon einmal gestellt, als der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan mit dem Begriff „Faschismus“ inflationär um sich geschmissen hat. Gerne hätte ich ihn mal gefragt, was das überhaupt ist. Wahrscheinlich weiß er es gar nicht.

Ich habe mich an einer Faschismus-Charakteristik versucht – was sind die typischen Merkmale dieser Ideologie?


Merkmale Faschismus


Und nach der Lektüre überlegen wir mal, wo es Anzeichen für Faschismus gibt ...




Ohne Kompass

19.04.2017 • Zweiwochenrückblick


Wie sich jetzt herausgestellt hat, fuhr der von Mr. Trump vorige Woche losgeschickte Flugzeugträgerverband gar nicht nach Nordkorea, sondern in die entgegengesetzte Richtung und schippert gerade vor Nord-Australien herum. Fehlt den Schiffen der US Navy ein Kompass oder der Regierung in Washington?




Diktatur ahoi

17.04.2017 • Zweitagesrückblick


Wenn man bedenkt, dass ein Teil der Opposition im Gefängnis sitzt, dass die Massenmedien „Evet“-Werbung in Dauerschleife sendeten und ein „Hayir“ dort so gut wie nicht vorkam, Gegner des von Recep Tayyip Erdoğan angestrebten Präsidialsystems massiv unter Druck gesetzt wurden und eine sachliche Diskussion über die eigentlichen Inhalte der Verfassungsänderungen erfolgreich verhindert wurde, ist selbst das offizielle von der türkischen Wahlkommission verkündete Ergebnis von 51,4% „Evet“ (Ja) zu 48,6% „Hayir“ (Nein) ziemlich schwach.

Spannend und zugleich entlarvend waren Aussagen von türkischen Bürgern, die befragt wurden, warum sie wie abgestimmt haben. Nein-Wähler argumentierten mit den geplanten Verfassungsänderungen, die sie hauptsächlich wegen der Machtkonzentration beim Präsidenten ablehnten. Ja-Wähler sprachen von einer großen Türkei, erklärten sich zu Patrioten, sind gegen „Europa“ oder schwärmten schlicht von Recep Tayyip Erdoğan als „größtem Führer aller Zeiten“. Es ist nicht verboten, bei einem Referendum abzustimmen, ohne zu wissen, worum es überhaupt geht ...

Aber eigentlich egal: Alleine angesichts der Tatsache, dass die erwähnte Wahlkommission gestern mal eben nicht abgestempelte und damit von ihr gar nicht autorisierte Stimmzettel unbekannter Herkunft (diejenigen, die diese Stimmzettel in Umlauf gebracht haben, wissen es natürlich) als gültig anerkannt hat, ist dieses Referendum als Farce zu betrachten. Da passt der Ausdruck „getürkt“ ausnahmsweise mal.

Eigentlich. Denn Recep Tayyip Erdoğan stört das natürlich nicht. Er hat ein offizielles Ergebnis mit 50+% und erklärt, das „Volk“ stehe hinter ihm. Sein „Volk“ besteht aber nur aus seinen Anhängern, macht gerade mal die Hälfte der zur Wahl gegangenen Türken aus – wenn wir das offizielle Ergebnis zu Grunde legen wollen. Die andere Hälfte sind, so seine Beschimpfungen während des Wahlkampfes, hingegen „Terroristen“.

Diktatur ahoi, der letzte Schritt eines Putsches von oben.




180 Grad. Mindestens!

15.04.2017 • Zweieinhalbwochenrückblick


Mal was ganz anderes – Apple: Wer mir bei Veranstaltungen schon einmal beim Arbeiten zugeschaut hat, der weiß, ich nutzen seit einer Ewigkeit Computer von Apple. Genau genommen dauert diese Ewigkeit jetzt gut 25 Jahre. Ende 1991 habe ich meinen ersten Mac gekauft, ein Macintosh PowerBook 170. Damals sagte man noch Macintosh.



Das schmucke Gerät mit einem einfarbigen 10 Zoll-LCD hatte zunächst 2 MB RAM, später sensationelle 8 MB (nicht GB!). Damit war ich damals der RAM-Krösus. Der Prozessor Motorola 68030 taktete mit 25 MHz, dazu gab es noch einen Koprozessor namens Motorola 68882 FPU. Das PowerBook habe ich mit einem Modem ausgestattet und erste Schritte ins damals neue Internet gewagt: E-Mail, Newsgroups (Usenet), das frühe World Wide Web. Das PowerBook funktioniert heute noch.

Aber bevor ich zu sehr in Erinnerungen schwelge ... von den Äußerungen, die zuletzt von Apple zu vernehmen waren, musste ich mich erst einmal ein paar Tage erholen. Phil Schiller, Vizepräsident Marketing, hat sich tatsächlich bei uns, den Kunden, entschuldigt und dann das Wort „modular“ in Zusammenhang mit einem Mac in den Mund genommen.

macgadget.de zitiert ihn unter anderem wie folgt: „With regards to the Mac Pro, we are in the process of what we call 'completely rethinking the Mac Pro'. We’re working on it. We have a team working hard on it right now, and we want to architect it so that we can keep it fresh with regular improvements, and we’re committed to making it our highest-end, high-throughput desktop system, designed for our demanding pro customers.

As part of doing a new Mac Pro — it is, by definition, a modular system — we will be doing a pro display as well. Now you won’t see any of those products this year; we’re in the process of that. We think it’s really important to create something great for our pro customers who want a Mac Pro modular system, and that’ll take longer than this year to do.“

Mit neuen Macs hat sich Apple in den vergangenen Jahre eher zurückgehalten. Im Herbst 2016 gab es zumindest neue MacBook Pros. Mit der ebenso neuen Touch Bar. Mir konnte bisher aber noch niemand den Vorteil dieser Neuerung erklären. Was kann man damit besser, schneller, effizienter machen als bisher?

Ja, die Geräte sehen ausgesprochen schick aus, sind leicht, haben ein tolles Display, eine schnelle SSD und die moderne Thunderbolt 3-Schnittstellen. Leicht und schlank zu sein, das sind für ein Notebook sicher wichtige Kriterien. Aber nicht die einzigen. Wenn das zur Folge hat, dass der Akku kleiner und alles verklebt und verlötet wird, ist das definitiv die falsche Richtung. Auch die Vorgänger-Modelle waren nicht gerade globig. Die neuen MacBook Pros halten nur in etwa so lange durch wie die Vorgänger, weil die Skylake-Prozessoren gegenüber den vorher verbauten CPU ein wenig sparsamer geworden sind. Chance verpasst, an dieser Stelle ordentlich zuzulegen.

Gerade unter dem Gesichtspunkt, dass Macs vielleicht etwas länger genutzt werden als „normale“ PC, wäre es äußerst praktisch und sinnvoll, den RAM erweitern oder zumindest die SSD austauschen zu können. Die Preise sinken, in ein paar Jahren könnte man sich eine schöne große SSD einbauen. Ich selbst habe im vorigen Jahr die Lebens- und Nutzungsdauer meines ollen iMacs mit einer SSD verlängert. Ich hätte bei der Produktpalette von Apple eh nicht gewusst, was ich mir hätte neu kaufen sollen ...

Die Ausfallwahrscheinlichkeit eines integrierten Bauteils ist immer höher als die der einzelnen Bestandteile, da sich die Ausfallwahrscheinlichkeiten addieren. Sogar die SSD ist bei den neuen 15 Zoll-MacBook Pro verlötet. Wenn RAM oder SSD oder sonst irgendwas kaputt geht, muss das gesamte Mainboard ausgetauscht werden. Super Idee. Wie kommt man als Ingenieur auf so etwas? Und teuer wird es auch, wenn nach einem Jahr die Garantie ausläuft. Reparieren kann man die Geräte natürlich so gut wie nicht.

Unabhängig von den Vor- und Nachteilen der MacBook Pros sieht es aus, als hätte Apple mal eben ein neues Produkt rausgehauen, ohne aber bei den Macs eine Strategie zu verfolgen, einen Plan zu haben, wo es hingehen soll.

Weiterhin herrscht Chaos in der mobilen Produktpalette: Bis zur Keynote im Oktober, als die neuen MacBook Pro vorgestellt wurden, gab es 11 Zoll, 12 Zoll, 13 Zoll und 15 Zoll. Dazu drei verschiedene Typen: MacBook Air, MacBook Pro und MacBook. Das MacBook 12" ist teurer als das 13" Air, aber weniger leistungsfähig, hat dafür ein Retina-Display und ist in schickem Gold zu haben.

Jetzt gibt es das 12" MacBook und das 13" MacBook Air, beide unverändert, das neue MacBook Pro in 13" und 15" sowie das alte MacBook Pro in 13" und 15" – ebenfalls unverändert. Wer hat sich denn das ausgedacht?

Vielleicht kann Apple da ein bisschen Struktur reinbringen. Mal als Idee: 12" MacBook, 14" MacBook, 14" MacBook Pro, 16" MacBook Pro. Die Pros mit separater Grafikkarte und Thunderbolt 3, die anderen von mir aus mit USB-C und kleineren Prozessoren. Das wäre doch mal eine klare Linie.

Richtig duster sieht es schon seit längerem bei den Desktop-Geräten aus. Der Mac mini wurde im Herbst 2014 das letzte mal aktualisiert, der iMac immerhin im Herbst 2015. Beide Modelle sind mittlerweile auch kaum noch erweiterbar.

Und der Mac Pro, von dem Phil Schiller sprach, ist tatsächlich seit 2013 unverändert. Damals stellte Apple mit dem „Mülleimer“ einen komplett neuen Entwurf für einen Pro-Rechner vor – der sich, wie Schiller nun zugab, als Sackgasse erwiesen hat.

Das einzige, was sich bei diesem Premium-Produkt seitdem geändert hat, ist der Preis. Nach oben. Das lag zugegeben primär am Wechselkurs Dollar-Euro, was die Sache aber nicht besser macht. Zusammen mit der Ankündigung für 2018 vor ein paar Tagen hat Apple tatsächlich die Preise des aktuellen – alten – Mac Pro reduziert.

Das erweckte alles nicht den Eindruck, dass zumindest die Desktop-Macs bei Apple noch eine Zukunft haben, zumal die Firma aus Cupertino auch noch bekannt gab, keine eigenen Displays mehr anzubieten. LG sollte das übernehmen und hat zwei speziell für Macs gedachte Displays angeboten, doch die machten massive Probleme. Das 5K-Modell musste gar vorübergehen vom Markt genommen werden. Also nicht der ganz große Wurf.

Und jetzt das. Eine Kehrtwende um 180 Grad. Mindestens!

Natürlich ist das iPhone Apples Umsatzlieferant Nummer eins. Und das mit Abstand. Im ersten Quartal 2017, das im Januar des Jahres zu Ende ging, hat Apple einen Umsatz von 78,4 Mrd. Dollar gemeldet. Davon wurden 7,24 Mrd. Dollar mit den Macs erwirtschaftet – 5,37 Millionen Geräte wurden verkauft. Mit den iPads wurde übrigens ein Umsatz von 5,53 Mrd. Dollar erzielt. Tendenz rückläufig.

Eigentlich erstaunlich, dass Apple mit der alten Produktpalette noch so viel Geld verdient. Allerdings waren zwischenzeitlich die Mac-Verkäufe rückläufig. Offenbar haben die neuen MacBook Pros das Quartal im Mac-Segment gerettet. Andererseits liest man, dass es im Refurbish-Shop von Apple einen Run auf die alten MacBook Pros geben soll – ohne Touch Bar.

Auch war die Kritik in den gängigen Foren nicht zu übersehen. Ob Apple tatsächlich auf Kundenwünsche reagiert oder schlicht die eigenen Fälle im professionellen Marktsegment davon schwimmen sieht – beides schließt sich nicht aus –, der Sinneswandel kam mehr als überraschend. Natürlich soll die sehr frühzeitige Ankündigung für ein erst im kommenden Jahr erscheinenden Produkt professionelle Kunden halten.

Wobei „professionell“ alles und jeder sein kann. Für einen Blogger, einen schreibenden Journalisten oder Autoren reicht ein kleines MacBook oder MacBook Air, um seine Profession, seinen Beruf, damit ausüben zu können. Für Bild- oder Videobearbeitung braucht man ein bisschen mehr Leistung, dazu schnell angebundenen Speicherplatz und große Displays. Phil Schiller meint wohl eher letzteres, wenn er von „our pro customers“ spricht.

Meine Frau vertritt ja die Theorie, dass Steve Jobs den Managern in Cupertino erschienen ist. Wie dem auch sei, die Apple-Oberen kamen dabei zu sensationellen Erkenntnissen. Zum Beispiel sei es auch für Apple leichter, einen modular aufgebauten Rechner up to date zu halten. Wer hätte das gedacht! Noch unklar ist, ob Apple unter „modular“ tatsächlich das gleiche versteht wie ich.

Dass sich Apple für den neuen MacPro bis 2018 Zeit lässt, legt den Gedanken nahe, dass man sich dort in den vergangenen Jahren keinerlei Gedanken darüber gemacht hat, ob, und wenn ja, wie es mit dem MacPro weitergehen soll.

Nun überschlagen sich die Gerüchte um neue Macs. Da ist von einem iMac „Pro“ mit Xeon-Prozessoren die Rede, einem aufgemotzten Mac mini, gar einem 8K-Display. Schauen wir mal, was tatsächlich kommt. Im Ankündigen „großartiger“ Produkte war Tim Cook zuletzt tatsächlich großartig. Aber die Ansage von Phil Schiller hat eine andere Qualität als die bisherigen unverbindlichen Cook’schen Stellungnahmen.

Apple sollte sich auch von dem selbst auferlegten Zwang befreien, jedes Jahr eine neue Version des Betriebssystems macOS X herausbringen zu müssen. Es ist bereits ein sehr umfangreiches und grundsätzlich ausgereiftes System – bei dem es zuletzt aber immer wieder Probleme gab. Gang raus, mehr Qualität, weniger Quantität!

Aber warum überhaupt Apple? Auch andere Mütter haben schöne Töchter. Mag sein. Aber ich arbeite sehr gerne mit macOS X, und das, so denke ich, ziemlich effizient und weitgehend stressfrei. Klar, ich kenne mich damit ein bisschen aus. Hinzu kommt ein für meine Zwecke sehr gutes Software-Angebot, das mir zum Beispiel unter Linux fehlen würde. Windows möchte ich vermeiden. Und Rechner mit macOS X gibt es halt nur von Apple.



Immer das gleiche Schema: Läuft es innenpolitisch nicht so richtig rund, lässt man es außenpolitisch krachen, um von den Problemen abzulenken. Vladimir Putin macht das so, Kim Jong-un sowieso, Mr. Trump nun ebenso. Und vor und nach den Genannten viele andere Diktatoren und auch gewählte Staatenlenker.

Ein billiges Ablenkungsmanöver also. Naja, „billig“ trifft es nicht ganz. Wie der Spiegel anmerkt, hätten die 59 Marschflugkörper vom Typ Tomahawk, die Mr. Trump nach Syrien schickte, so viel gekostet, „wie fast der gesamte US-Kulturetat, den Trump streichen will“.

Nachdem der US-Präsident seine ersten großen Projekte wie das Einreiseverbot und die Gesundheitsreform in den Sand gesetzt hat, rasselt er nun in Syrien und in Nordkorea mit dem Säbel, macht etwas, für das er seinen Vorgänger Barak Obama noch einen „dummen Präsidenten“ genannt hat. Auch eine Kehrtwende um 180 Grad. Mindestens! Hmm, oder auch nicht. Für eine Kehrtwendung hätte man ja vorher und nachher eine Richtung haben müssen ...

Was bringt der Marschflugkörper-Schuss aus der Hüfte außer ein paar weiteren Toten? Und was unternimmt Mr. Trump, wenn der durchgeknallte Kim Jong-un den nächsten Raketen- oder Atomtest anordnet? So wie er sich gerade mit einer Flugzeugträger-Gruppe und verbal in Position bringt, kann er kaum wieder einen Schritt zurück gehen. Umgekehrt ist das natürlich genauso. Kim Jong-un gibt sich wie üblich martialisch, droht mit Vergeltung für alles mögliche und dem „totalen“ Krieg. Ihm ging und geht es stets nur um den Erhalt des eigenen Regimes. Deswegen lässt er an Atomwaffen basteln, deswegen muss er, so denkt er zumindest, Härte zeigen.

Die russische Regierung erklärt, es könne nur eine politische Lösung des Konflikts geben. Stimmt. In Sachen Syrien sieht das Russland, das sich zusammen mit seinem Verbündeten Baschar al-Assad auf der Siegerstraße sieht, aber völlig anders.

Wenn 80 Menschen durch Giftgas sterben – was schlimm ist – bricht große Entrüstung aus. Wieviel Menschen streben täglich in Syrien durch konventionelle Waffen?



Natürlich nicht fair: Morgen steht in der Türkei das Referendum um die Einführung des von Recep Tayyip Erdoğan gewünschten Präsidialsystems an. Fair in unserem Sinne ist diese Abstimmung natürlich nicht. Gegner des Präsidialsystems oder die, die dafür gehalten werden, sind massiven Repressalien ausgesetzt, werden als „Terroristen“ beschimpft. „Hayir“ gibt es in den staatlichen Massen-TV-Sendern nicht. Stattdessen „Evet“-Dauerwerbesendungen. AKP-Politiker haben im Fall einer Niederlage sogar mit Bürgerkrieg gedroht.

Was wird Erdoğan machen, wenn das Referendum nicht in seinem Sinne ausgeht? Zunächst einmal müssen Schuldige her. Da bieten sich böse, ausländische, natürlich total faschistische Mächte an, die der Türkei nicht die Butter auf dem Brot gönnen. Dann wird er, befürchte ich, so weitermachen wie bisher. Er agiert und regiert ja schon so, als wäre das Präsidialsystem in Kraft. Die aktuelle und gültige Verfassung, Gesetzte, die gelten für einen Recep Tayyip Erdoğan nicht.

Und wenn er gewinnt, dann wird er, befürchte ich, auch so weitermachen wie bisher.

Ich hoffe, dass das Ergebnis nichts schon fest steht ... bisher hat Erdoğan bei Versuchen, seine Ziele durchzusetzen, wenig Skrupel gezeigt.




Fotos der Deutschen Cross-Meisterschaften im Archiv

10.04.2017 • Mit den Bildern der Deutschen Cross-Meisterschaften in Löningen sind nun alle Veranstaltungen der Wintersaison archiviert.


Zum Fotoarchiv Leichtathletik




Fotos der Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften im Archiv

02.04.2017 • Die Bilder der Deutschen Hallenmeisterschaften der Senioren in Erfurt sind archiviert. Jetzt fehlen noch die Fotos der Deutschen Crossmeisterschaften.


Zum Fotoarchiv Leichtathletik




Bayerische Schnappsidee

28.03.2017 • Einwochenrückblick


Eigenes Versagen: Mr. Trump bescheinigt sich selbst als US-Präsident Bestnoten und den – natürlich – besten Start, den je ein Mensch in diesem Job hingelegt hat. Da will ich nicht wissen, wie bei ihm ein mieser Start ausgesehen hätte. Seine bisherigen beiden Großprojekte gingen in die Hose. Trumps Dekrete zum Einreiseverbot wurden von Gerichten gestoppt, die eigene Gesundheitsreform zog er am Freitag Mangels Mehrheit im Kongress zurück.

Und nein, das ist nicht die Schuld der Demokratischen Partei oder der bösen Presse. Die Republikaner stellen den Präsidenten und haben in beiden Kammern des Kongresses, dem Senat und dem Repräsentantenhaus, die Mehrheit. Wenn man es bei so einer komfortablen Ausgangssituation nicht schafft, ein Gesetz zu verabschieden, hat man es ausschließlich selbst verbockt.



Bayerische Schnappsidee: Die Berliner Regierungskoalition kann das besser und hat es leider geschafft, das Gesetz zur Einführung der PKW-Maut durch den Bundestag zu bringen. Durch den Deal zwischen SPD und der Union, auch Koalitionsvertrag genannt, nach dem jeder ein paar eigene Anliegen umsetzen durfte, wurde aus einer schlechten Idee ein schlechtes Gesetz.

In Bayern hat die CSU mit der „Ausländer-Maut“ Stimmung und Stimmen gemacht. Als es um die konkrete Umsetzung ging, war das eher kontraproduktiv, da eindeutig diskriminierend und damit EU-Recht widersprechend.

Und was soll es überhaupt bringen?

Geld? Verkehrsminister Alexander Dobrindt nennt die Maut ja auch gerne „Infrastrukturabgabe“ und suggeriert damit, das Geld der Autofahrer fließe umgehend in die Verkehrsinfrastruktur. Dabei wird bisher schon nur ein Teil der Einnahmen durch die Kfz- und die anteilige Energiesteuer (früher Mineralölsteuer) in den Straßenverkehr investiert. Der ADAC spricht von etwa einem Drittel. Wenn also die Autofahrer über Steuern und sonstige Abgaben die von ihnen genutzte Infrastruktur finanzieren sollen, warum werden die über sie bisher schon generierten Gelder nicht dafür genutzt, sondern einen neue Steuer eingeführt? Mal ganz davon abgesehen, dass die Schätzungen über die Einahmen durch PKW-Maut ziemlich auseinander gehen.

Gerechtigkeit? Man sollte nicht vergessen: Auch die Österreicher zahlen in Österreich die Maut. Beim bayerischen Modell der „Ausländer-Maut“ werden – genau! – ausschließlich die ausländischen Autofahrer zur Kasse gebeten, da die deutschen Fahrer das Geld ja über die Kfz-Steuer zurückbekommen sollen.

Mit der Einführung der PKW-Maut und der zugehörigen Verwaltung wird ein Apparat aufgebaut, mit dem sich die Abgabenspirale leicht nach oben drehen lässt, wenn die Einnahmen doch nicht so ganz den Wünschen entsprechen. Dann zahlen auch die deutschen Autofahrer drauf.



Schimpfwort „Europäer“: Recep Tayyip Erdoğan hat ein weiteres Referendum angekündigt. Nach dem Präsidialsystem will er auch über den EU-Beitritt der Türkei abstimmen lassen.

Wir sollten ehrlich sein: Das hat sich bis auf weiteres sowieso erledigt. So, wie sich die türkische Regierung aufführt, hat das Land in der EU leider nichts zu suchen. Erdoğan sieht das wahrscheinlich ähnlich, nur mit anderen Vorzeichen. Mir scheint, so auch der Eindruck im Familienkreis, der Begriff „Europäer“ ist bei den Erdoğan-Anhängern mittlerweile zum Schimpfwort geworden.

Weder kann die EU mit einer Beendigung der Beitrittsgespräche eine glaubhafte Drohkulisse aufbauen, und umgekehrt schon gar nicht, noch die Türkei bei genauerer Betrachtung mit der Aufkündigung des Flüchtlingspaktes. Alle Seiten versuchen es aber dennoch bei jeder Gelegenheit.




Der Pressekodex II

25.03.2017 • Ich habe die Änderung des durchaus umstrittenen Abschnittes 12.1 über die Berichterstattung über Straftaten und der Nennung der Nationalität der Verdächtigen oder Täter genutzt, um den Pressekodex nun komplett mit allen Unterpunkten aufzulisten.


Zum Pressekodex






21.03.2017 • Meine neueste Errungenschaft in Sachen Hightech-Fotoausrüstung! Rasante 6 B/m (Bilder pro Minute), wenn ich mich beeile, der Autofokus so fix, dass man ihn gar nicht merkt, rekordverdächtige Akkulaufzeit (hält seit etwa 80 Jahren).

Da jetzt völlig zu Recht Neid aufkommt, hier die Details: Das ist eine Zeiss Ikon Nettar 515/2, maximale Blende 1/6,3, Brennweite 10,5 mm. Der Photoapparat kam 1933 auf den Markt. Mein Großvater hat damit in den 30er und 40er Jahren des vorigen Jahrhunderts fotografiert. Und sie funktioniert immer noch.




Zusammenhang?

21.03.2017 • Eben hat die AKP, die türkische Regierungspartei, verkündet, sie plane keine Wahlkampfauftritte mehr in Deutschland. Damit ist sie wahrscheinlich einem Verbot zuvorgekommen. Aber auch egal. Ziel erreicht (siehe unten). Die Beschimpfungen Recep Tayyip Erdoğans gehen jedenfalls ungehemmt und nach dem bekanntem Schema weiter: Die Deutschen seien böse Nazis, die Europäer allesamt „rassistisch, faschistisch und grausam“, und deshalb müssten die Türken beim Referendum für sein Präsidialsystem stimmen. Wo ist da gleich noch der Zusammenhang?




Nebelkerzen der sich selbst einladenden Gäste

21.03.2017 • Eineinhalbwochenrückblick


Wahlkampf in einem fremden Land hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun. Die Grundrechte in unserer Verfassung, dem Grundgesetz, definieren die Rechte der Bürger gegenüber dem Staat und schützen den Bürger vor den in der Regel mächtigeren staatlichen Institutionen. Sie dienen nicht ausländischen Politikern, wie es aktuell die türkische Führung für sich beansprucht.

Man kann in Deutschland vieles sagen, sogar, dass man es toll findet, in der Türkei eine Diktatur einzuführen. Obwohl man selbst dort offenbar nicht leben möchte, sondern lieber im „faschistischen“ Deutschland. Wenn die AKP-Fans unter den türkischen Deutschen oder den deutschen Türken Recep Tayyip Erdoğan großartig finden, wenn sie dessen autokratisches Regierungssystem befürworten, wenn sie persönliche Freiheiten, wie sie in Deutschland üblich sind, als völlig überbewertet ansehen, wenn sie demokratische Errungenschaften wie Gewaltenteilung, Pressefreiheit oder Rechtsstaatlichkeit gar nicht mögen und das Wetter in Deutschland eh viel zu schlecht ist – warum ziehen sie dann nicht umgehend ins gelobte Land? Die anderen sind hier herzlich willkommen.

Ich kenne viele Türken, bin mit einigen befreundet, meine Frau ist Türkin. Ich habe die türkische Gastfreundschaft kennen und schätzen gelernt, sie spielt in der türkischen Kultur eine wichtige Rolle.

Wenn ein Land wie Deutschland türkischen Regierungsvertretern die Möglichkeit einräumt, hier Wahlkampf zu betreiben – was, ich hatte es schon einmal erwähnt, den türkischen Gesetzen widerspricht –, dann ist das eine Geste der Gastfreundschaft. Nicht mehr. Es gibt kein Recht darauf, keinen Anspruch.

Aber die sich selbst einladenden Gäste verhalten sich nicht, wie Gäste es tun sollten. Sie beschimpfen den Gastgeber ohne Luft zu holen. Ich denke, wir sollten es Erdoğan und seinen Kumpeln nicht zumuten, in ein faschistisches Land voller Nazis, einen „Banditenstaat“, reisen und dessen Gastfreundschaft in Anspruch nehmen zu müssen.

Die Bürger der Türkei sollen am 16. April in einem Referendum über die Einführung eines von Erdoğan angestrebten Präsidialsystems abstimmen. Dabei geht es um die innere Verfassung des Landes. Und worüber wird diskutiert?

Europa hat die Türkei lange hingehalten, als es um den EU-Beitritt ging. Aber was hat das mit dem Referendum zu tun? Nichts.

Die Integration von Türken – und nicht nur von diesen – in die deutsche Gesellschaft in den vergangenen Jahrzehnten verlief sicher alles andere als optimal. Aber was hat das mit dem Referendum zu tun? Nichts.

Erdoğan legt sich gerade mit der halben Welt an, beschimpft Deutschland und die Niederlande. Was haben, um es mal ganz zurückhaltend zu formulieren, außenpolitische Differenzen, mit dem Referendum zu tun? Nichts.

Erdoğan spricht häufig von der angeblich verletzten „Ehre des türkischen Volkes“. Dabei geht es in der Regel ausschließlich um Kritik an ihm, seiner Regierung, seinem Handeln. Tatsächlich scheinen viele Türken beleidigt zu sein, wenn Erdoğan kritisiert wird. Sehen sich kollektiv als Opfer. Genau das ist das Kalkül. Und in der Türkei geht das offenbar auch auf. Mir erscheint es recht anmaßend, die eigenen – Erdoğans – Befindlichkeiten zu den Befindlichkeiten der ganzen Nation zu erklären. Und was haben die Befindlichkeiten Erdoğans und von mir aus auch die „Ehre des türkischen Volkes“ dem Referendum zu tun? Nichts.

Erdoğan verspricht, die Türkei wieder „groß“ zu machen. Er schwelgt in Erinnerungen an die großen Zeiten des Osmanischen Reiches und versteigt sich dabei auch hin und wieder in steilen Behauptungen wie die, Amerika sei vor Kolumbus von Muslimen, woher die auch immer gekommen sein mögen, entdeckt worden. Auch Kolumbus war nicht der Entdecker Amerikas. Da lebten bei seiner Ankunft nämlich schon Menschen ...

Aber Amerika ist in diesem Zusammenhang ein gutes Stichwort. Ohne Frage gehören die USA zu den mächtigeren Ländern des Planeten. Braucht es dazu einen starken Führer mit diktatorischen Vollmachten? Offensichtlich nicht. Die USA haben das problemlos auch als Demokratie geschafft. Was also hat das Referendum, bei dem es, ich wiederhole mich gerne an dieser Stelle, ausschließlich um die innere Verfassung der Türkei geht, mit dem Streben nach nationaler Größe zu tun? Genau: Absolut rein nichts.

Es wäre Zeit, einmal konkret und offen über die Verfassungsänderungen zu sprechen. Doch das ist von Seiten Erdoğans offensichtlich gar nicht gewollt. Stattdessen werden mit den genannten Themen Nebelkerzen geworfen, Feindbilder aufgebaut, nationalistischer Fanatismus geschürt und Gegner der angestrebten Verfassungsänderung mit den Werkzeugen eines Polizeistaates eingeschüchtert und eingesperrt.




Der 100%-Schulz: Mit glatten 100% ist Martin Schulz, der sozialdemokratische Messias, zum SPD-Parteivorsitzenden und zum Spitzenkandidaten seiner Partei für die Bundestagswahl im Herbst bestimmt worden. Da erblassen doch die DDR-Altvorderen vor Neid.


Im Westen nichts Neues: Mr. Trump, immer noch Präsident der USA, lügt munter weiter. Seine Anhänger stört es offenbar wenig. Und wenn eine DPA-Kollegin auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Merkel kritisch nachfragt, also schlicht ihren Job macht, ist sie eine Heldin. Soweit es es schon gekommen.


Schulprojekt (Lügen-) Presse: Vor ein paar Tagen ging es nach Alsdorf, in das dortige städtische Gymnasium. Wir trafen uns mit geschätzt 80 Schülerinnen und Schülern aus der Oberstufe und diskutierten mit ihnen darüber, wie wir arbeiten, über journalistische Grundsätze, Bildmanipulationen und das Vertrauen in die Presse.




Fotos der Deutschen Hallenmeisterschaften der U20 im Archiv

19.03.2017 • Die Bilder der Deutschen U20-Hallenmeisterschaften sind archiviert. Exakt 300 neue Motive aus dem Glaspalast in Sindelfingen.


Zum Fotoarchiv Leichtathletik






Online-Archiv ...

12.03.2017 • Gestern war ich bei den letzten Deutschen Meisterschaften in diesem Winter, denen im Crosslauf im niedersächsischen Löningen. Wenig winterlich, Sonne, blauer Himmel, angenehme Temperaturen.

Damit wächst die Liste der noch nicht archivierten Veranstaltungen: Deutsche Hallenmeisterschaften U20 in Sindelfingen, Deutsche Hallenmeisterschaften der Senioren in Erfurt und eben die Deutschen Crossmeisterschaften. Ich arbeite dran ...




Der Pressekodex I

12.03.2017 • Der Pressekodex ist Richtlinie für journalistisches Handeln. Bei unserem Schulprojekt (Lügen-) Presse, das nächste Woche in Alsdorf weiter geht, ist der Pressekodex auch immer ein Thema. Habe die 16 Punkte einmal aufgelistet.


Zum Pressekodex




Wer oder was ist Faschismus?

12.03.2017 • Vierwochenrückblick


Die Rückblick-Zeiträume werden länger. Diverse Deutsche Meisterschaften in den vergangenen Wochen. Da fehlt die Zeit.

Aus aktuellem Anlass muss ich mich mal mit dem Thema Faschismus beschäftigen. Eine politische Ideologie, von der man eigentlich hätte annehmen sollen, dass sie im Mülleimer der Geschichte gelandet ist. Wo sie auch hingehört.

Es kommen schrille Töne aus Ankara. Deutschland sei faschistisch, der Nationalsozialismus munter wie zu seinen besten Zeiten. Die verbale Universalkeule. Warum? Weil AKP-Politiker der türkischen Regierung in Deutschland den ein oder anderen Wahlkampfauftritt nicht absolvieren konnten.

Die Arroganz und Selbstverständlichkeit, mit der Recep Tayyip Erdoğan und seine Kumpel das Recht einfordern, in einem fremden Land Wahlkampf betreiben zu können, ist unverschämt und unerträglich. Ein bisschen Demut stünde ihm gut an. Völlig absurd und zugleich entlarvend wird das Poltern nach einem Blick in das türkische Wahlgesetzt. Wie zuerst wie „Welt“ und der „Spiegel“ schrieben, steht dort unter anderem der interessante Satz: „Im Ausland und in Vertretungen im Ausland kann kein Wahlkampf betrieben werden.“

Mal ganz davon abgesehen, dass sich der türkische Präsident hier in Deutschland auf Grundrechte wie die Meinungsfreiheit beruft, die er in seinem Land politisch Andersdenkenden und der Opposition nicht zugesteht. Wer beim Referendum um die Einführung des Präsidialsystems mit Nein stimmen will, wird als „Volksverräter“ und „Terrorist“ beschimpft, bekämpft und mundtot gemacht oder eingesperrt.

Demut ist nun eine Eigenschaft, der Erdogan ganz sicher völlig unverdächtig ist. Das Ziel seiner wilden Beschimpfungen ist auch offensichtlich: Er hat Sorge, dass das Referendum schief gehen könnte. Da gilt es, die eigenen Reihen zu schließen, die Anhänger aufzuheizen – indem immer weiter, immer schriller provoziert wird, indem immer neue Feindbilder aufgebaut werden. Die Provokationen lassen sich nicht beliebig steigern. Was will er Deutschland noch mehr vorwerfen, als ein nationalsozialistischer Staat zu ein? Das Problem mit der Anhäufung von Feinbildern: Irgendwann gehen einem die Freunde aus.

Und nun beschimpft Erdogan auch die Niederländer als Faschisten und Nazis (Willkommen im Club ;-). Der Mann macht sich lächerlich. Seine Anhänger wird er mit solchen Aktionen aber wahrscheinlich hinter sich versammeln und sich selbst weiter in der Opferrolle inszenieren können – auch dank der durch die weitgehend von der türkischen Regierung kontrollierten Massenmedien, die nur eine Sichtweise transportieren.

Ich befürchte, Erdogan wird die Türkei, nachdem er in den ersten Jahren seiner Regierung viel Gutes für das Land erreicht hat, kräftig gegen die Wand fahren. Und das nur um des eigenen Machterhalts Willen. Wer so handelt, ist kein Patriot, für den er sich wahrscheinlich hält, sondern ein Egoist.

Ich schweife ab. Zurück zum Thema und der Frage: Wer oder was ist nun eigentlich Faschismus? Wir könnten Erdogan fragen, der sollte es ja wissen. Ich werden mich in den nächsten Tagen, wenn ich etwas Zeit haben, an einer kurzen Charakteristik versuchen.






Online-Archiv

08.03.2017 • Noch nicht im Online-Archiv sind die Fotos von den Deutschen Hallenmeisterschaften U20 in Sindelfingen und den Deutschen Hallenmeisterschaften der Senioren in Erfurt – wie das von Jochen Gippert (TV Herkenrath) bei seinem Lauf zum Deutschen Rekord in der M40.






Es sind noch keine ...

28.02.2017 • ... Bilder der Deutschen Hallenmeisterschaften U20, wie das von Bo Kanda Lita Baehre bei seinem Sprung über 5,50 Meter, im Archiv. Das dauert auch noch ein paar Tage. Sorry, geht nicht schneller.




Fotos der NRW-Hallenmeisterschaften im Archiv

23.02.2017 • Die Bilder der NRW-Hallenmeisterschaften sind archiviert. Genau 249 neue Motive aus der Leichtathletik-Halle in Leverkusen.


Zum Fotoarchiv Leichtathletik




Fotos des PSD Bank Meetings im Archiv

13.02.2017 • Die Bilder des Düsseldorfer Hallenmeetings sind archiviert. Noch nicht im Online-Archiv sind die NRW-Hallenmeisterschaften.


Zum Fotoarchiv Leichtathletik




Saftladen und lahme Gurken

12.02.2017 • Zweiwochenrückblick

Die lahme Gurke der (zwei) Woche(n): Das bin ich ;-). Wie der ein oder andere beim Besuch meiner Homepage und meines Online-Archivs festgestellt hat, bin ich in Sachen Bilder-Archivierung deutlich in Rückstand. Wie eigentlich immer. Das hat verschiedene Ursachen.

Zum einen habe ich gerade ein paar mehr private Verpflichtungen als üblich. Zum anderen fotografiere ich viel zu viel. In der vorletzten Woche hatte ich selbst für meine Verhältnisse viele Leichtathletinnen und Leichtathleten vor der Linse. Erst beim PSD Bank Meeting in Düsseldorf, dann an zwei kompletten Tagen bei den NRW-Hallenmeisterschaften in Leverkusen. Mit den drei Veranstaltungen davor kommen damit in diesem Jahr schon einige tausend Fotos zusammen. 10275, um genau zu sein.

Nach jeder Veranstaltung muss ich mich erst einmal um die aktuelle Berichterstattung in diversen Zeitungen kümmern. Die bekommen von mir natürlich Fotos, zum Teil auch Texte. Erst danach habe ich die Muße, mir die ganzen Bilder noch einmal in Ruhe anzuschauen und sie zu archivieren. Und je nach Menge der Fotos kann sich das durchaus hinziehen. Es kann auch passieren, dass schneller neue Bilder dazu kommen als ich alte abarbeiten kann. So staut sich das alles auf. Ich bitte also um etwas Geduld, wenn die gesuchten Fotos der aktuellen Veranstaltungen noch nicht im Online-Archiv zu finden sind.



Die Überraschung der (zwei) Woche(n): Die SPD hat neuerdings einen Kanzlerkandidaten, der auch Kanzler werden will. Große Euphorie nicht nur bei den Sozis wegen Martin Schulz.


Die Unmöglichkeiten der (zwei) Woche(n): Noch eine Überraschung – erfolgreiche Titelverteidigung durch den US-Präsidenten und sein Team in dieser Kategorie. Dass Mr. Trump keinen Respekt vor Andersdenken, Andersgläubigen oder überhaupt anderen Menschen hat, ahnten wir ja bereits.

Er hat aber auch keinerlei Respekt vor anderen Verfassungsorganen, der Verfassung seines Landes und der dort verankerten Gewaltenteilung, wie wir spätestens seit seinen Ausfällen gegenüber Richtern wissen, die eine anderen Meinung als er vertreten.

Und nun mosert er als Präsident (!) darüber, dass ein Unternehmen die Produkte seiner Tochter Ivanka aus dem Sortiment genommen hat. Trumps Beraterin Kellyanne Conway forderte in einem Fox-Interview dazu auf, Ivanka-Produkte zu kaufen. Der neue White-House-Teleshopping-Kanal. Mir scheint, gegen das Geklüngel und Vermischen von politischen und persönlichen Wirtschaftsinteressen im Trump-Clan ist das Gehabe des von ihm so beschimpften „Establishments“ ein Kindergeburtstag. Die Produkte werden offenbar in China hergestellt. War da nicht mal was?

Derweil hat die schon erwähnte Kellyanne Conway mal eben ein nie stattgefundenes Massaker erfunden, angeblich ausgeführt von zwei Irakern, um das Einreiseverbot zu rechtfertigen – und muss im Interview mit „Fake News CNN“ kräftig zurückrudern. Nicht, dass andere US-Präsidenten (ohne verallgemeinern zu wollen: Politiker, Menschen ...) vor ihm nicht auch schon gelogen hätten. Ich erinnere an Georg W. Bush und seine Begründung für den Irakkrieg. Aber so plump und an sich leicht widerlegbar zu lügen, da ist die Trump-Mannschaft absolute Spitze. Stellt sich die Frage: Ist das Blödheit oder Unverfrohrenheit?

Auch wenn ich mich hier gerne an Mr. Trump abarbeite. Mit Jarosław Kaczyński (Polen) oder Viktor Orbán (Ungarn) haben wir in Europa, sogar in der EU, ähnliche Typen.

Mr. Trump hart auf den Fersen: Benjamin Netanjahu. Die Knesset, das israelische Parlament, verabschiedete mit der Regierungsmehrheit, geführt von der Partei Likud von Netanjahu, ein Gesetz, mit dem Tausende von Siedlerwohnungen auf palästinensischem Gebiet im Westjordanland legalisiert werden. So wird da nie Frieden herrschen.



Der Saftladen der (zwei) Woche(n): Ich habe keine Ahnung, wie zuverlässig der griechische Götterbote Hermes war. Der gleichnamige Paketdienst ist es jedenfalls nicht.

Ein Paket sollte am Freitag geliefert werden. Am Nachmittag las ich auf der Hermes-Homepage bei der Paket-Verfolgung: „Der Empfänger wurde nicht angetroffen.“ Also ich. Ich war aber den ganzen Tag zu Hause, niemand hat geklingelt, im Briefkasten lag auch keine Benachrichtigung. Am Samstag das gleiche Spiel. Da hat offenbar ein Mitarbeiter gar keine Lust. Nicht das erste Mal. Saftladen!



Die Begeisterung der (zwei) Woche(n): In Rumänien gehen die Bürger zu hundertausenden auf die Straße und protestieren gegen ein Dekret der Regierung, mit dem diese ihre eigene Korruption straffrei stellen möchte. Bravo! Auch hier stellt sich die Frage: Ist das Blödheit oder Unverfrohrenheit auf Seiten der Regierung? Ich tippe auf letzteres. Arroganz der Macht.


Die Vorfreude der (zwei) Woche(n): Spätestens Anfang März geht es weiter mit unserem Schulprojekt (Lügen-) Presse. Bin gespannt!

Falls nicht mehr alle wissen, worum es dabei eigentlich geht – Bericht über eine unserer Veranstaltungen in Alsdorf:

Bericht Aachener Nachrichten


Falls Sie/Du Interesse haben/hast, dass wir auch an Ihre/Deine Schule kommen – gerne! Sie sollte nur in der Städteregion Aachen liegen. Mir einfach eine Mail schreiben:

Mail: wb@wolfgang-birkenstock.de




Fotos der Nordrhein-Hallenmeisterschaften im Archiv

11.02.2017 • Die Bilder der Nordrhein-Hallenmeisterschaften in Leverkusen sind in meinem Online-Archiv.

Noch nicht im Online-Archiv sind die folgenden Veranstaltungen: Das PSD Bank Meeting und die NRW-Hallenmeisterschaften.


Zum Fotoarchiv Leichtathletik




Fotos der Westfälischen Hallenmeisterschaften im Archiv

07.02.2017 • Die Bilder der Westfälischen Hallenmeisterschaften in Dortmund sind archiviert. Exakt 213 neue Motive.

Noch nicht im Online-Archiv sind die folgenden Veranstaltungen: Die Nordrhein-Hallenmeisterschaften, das PSD Bank Meeting und die NRW-Hallenmeisterschaften.


Zum Fotoarchiv Leichtathletik




Diskussionsfreudige Jugend

29.01.2017 • Wochenrückblick

Die Unmöglichkeiten der Woche: Mr. Trump, leider US-Präsident, ist ein Folter-Fan. Okay, diese Leidenschaft hat er ja schon bei seiner TV-Sendung „The Apprentice“ ausgelebt. Die konnte man aber einfach abschalten. Das geht beim Präsidenten dummerweise nicht.

Was waren noch gleich die amerikanischen Werte? Vielleicht würde ein Blick in die eigene Verfassung helfen. Die unnütze Mauer, den peinlichen Schwanzvergleich um die Zuschauerzahlen bei der Vereidigung inklusive der „alternative Fakten“ und ... und ... und ... und ... lassen wir heute mal beiseite.

In Russland wird die Strafe für häusliche Gewalt – also das Verprügeln und Misshandeln der Ehefrau oder der Kinder – reduziert. Laut „Welt“ ist das nur noch eine Ordnungswidrigkeit, wenn nicht mehr als einmal im Jahr geprügelt wird, keine Blutergüsse sichtbar sind oder keine Knochen gebrochen werden. Die „Welt“ berichtet weiter, dass etwa 12.000 Frauen pro Jahr in Russland an den Folgen häuslicher Gewalt sterben. Jelena Misulina, das ist übrigens eine Frau, hat das Gesetz initiiert. Sie meint, eine Bestrafung des Gewalttäters sei schlecht für's Familienklima. Und Draufhauen entspreche der russischen Familientradition ...



Das erfreuliche Erlebnis der Woche: Ich war mal wieder in der Schule. Gemeinsam mit Amien Idries, Chef vom Dienst der Aachener Nachrichten/Aachener Zeitung, habe ich unser Schulprojekt (Lügen-) Presse fortgesetzt. Leider ohne den Dritten in unserem Team, Andreas Düspohl, Leiter des Internationalen Zeitungsmuseums in Aachen, der krankheitsbedingt verzichten musste. Wir waren nun schon zum zweiten Mal im Rhein-Maas-Gymnasium. Diesmal haben wir uns mit knapp 100 Schülern aus der 8. Klasse getroffen – und haben dort eine sehr diskussionsfreudige und kritische Jugend erlebt!




Fotos der NRW-Hallenmeisterschaften der Senioren im Archiv

27.01.2017 • Die Bilder meiner ersten Leichtathletik-Veranstaltung in diesem Jahr, den NRW-Hallenmeisterschaften der Senioren in Düsseldorf, sind archiviert.


Zum Fotoarchiv Leichtathletik






09.01.2017 • Schnappschuss von der gestrigen Begegnung in der 1. Volleyball-Bundesliga Ladies in Black Aachen - VC Wiesbaden. Eben ein Spiel auf der Kippe ...






01.01.2017 • Ich wünsche Ihnen alles Gute für das neue Jahr 2017 - Erfolg, viel Freude am Leben und vor allem Gesundheit.




Aktuelles 2016: Neuigkeiten aus dem vergangenen Jahr