Abschalten statt Jodtabletten!



Bei unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel, immerhin eine promovierte Physikerin, bedurfte es der Katastrophe von Fukushima, um zu der Erkenntnis zu gelangen, dass die Kernkraft ein unkalulierbares Risiko ist. Von der immer noch völlig ungeklärten Frage der Entsorgung der atomaren Abfälle ganz zu schweigen.

Leider setzen viele Länder weiter auf die Atomkraft. Nach Angaben der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA sind weltweit noch 62 Kernkraftwerke im Bau oder in der Planung, vor allem in China, Russland und Indien. Der Iran und die Türkei wollen sich von den Russen Nuklearanlagen bauen lassen. Man mag es kaum glauben - auch in Japan sollen neue Reaktoren errichtet werden. Trotz Fukushima.

Und es sind noch genug altersschwache Atomkraftwerke in Betrieb, wie zum Beispiel das im belgischen Tihange, keine 60 Kilometer von Aachen entfernt. Doch anstatt die Anlagen endgültig abzuschalten, werden in Belgien Jodtabletten verteilt. Wie auch in NRW. Da fühle ich mich doch direkt viel besser . . .

Das erninnert an Filme aus den 50er und 60 Jahre, in den empfohlen wurde, bei einem Angriff mit Atomraketen unter dem Küchentisch Schutz zu suchen. Offenbar traut die belgische Regierung trotz gegenteiliger Aussagen der Sicherheit der eigenen Kernkraftwerke doch nicht so recht. Warum sonst werden Jodtabletten verteilt? Auch wenn die kaum helfen, wenn es kracht.




Wegen des völlig bescheuerten (sorry, aber netter lässt sich das nicht beschreiben) und relatitätsfernen Urteils des EuGH bzgl. der Linkhaftung, dem sich kürzlich auch das LG Hamburg angeschlossen hat, habe ich alle Links zu anderen Webseiten an dieser Stelle gelöscht. Leider kann ich aus diesem Grund auch die beiden Urteile nicht verlinken, da ich mich vorher absichern müsste, dass auf den Webseiten des EuGH und des LG Hamburg nicht der Hauch einer Urheberrechtsverletzung zu finden ist ...