05.09.2019 • Wenn Renaud Lavillenie nach Aachen kommt, regnet es. Garantiert! Die Zahlen lügen nicht: 2011 war der Franzose beim Domspringen und gewann. Im Regen. Übrigens das einzige Domspringen, das gar nicht im Schatten des Doms auf dem Katschhof, sondern auf dem Markt ausgetragen wurde. Gestern, bei der 15. Auflage des Domspringens, war er wieder da. Es regnete. Erst mit einer Verspätung von eineinhalb Stunden ging der Wettkampf der Männer los. Da war es schon recht dunkel. Trotz des schlechten Wetters und der Verzögerung war der Katschhof wieder rappelvoll.

Renaud Lavillenie, Olympiasieger von 2012, Olympiazweiter von 2016 und Hallenweltrekordhalter, stieg bei 5,51 Meter ein, ohne vorher auch nur einen Probeanlauf oder -sprung absolviert zu haben. Gesundes Selbstbewusstsein? Auf jeden Fall ging es mächtig schief. Nach drei Fehlversuchen war der Auftritt Lavillenies schon wieder beendet. Es gewann überraschend der Schwede Melker Jacobsson mit 5,61 Metern. Gordon Porsch (LG OVAG Friedberg-Fauerbach), Ben Broeders (Belgien), Bo Kanda Lita Baehre (TSV Bayer 04 Leverkusen) und Scott Houston (USA) folgten mit 5,51 Metern. Sechs-Meter-Springer Piotr Lisek (Polen) kam diesmal nur bis 5,36 Meter.

In Sachen Archivierung komme ich nur langsam voran: Die Bilder der Deutschen Hochschulmeisterschaften in Köln, der Nordrhein-Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach, der Deutschen Meisterschaften über 10000 Meter in Essen, der Deutschen Meisterschaften U23 und Staffeln in Wetzlar und der NRW-Jugendmeisterschaften in Duisburg sind mittlerweile im Fotoarchiv zu finden. Es fehlen die Junioren-Gala in Mannheim, die DM U16 in Bremen, die DM Senioren in Leinefelde, die DM U20/U18 in Ulm, die DM in Berlin, das Festungsspringen in Koblenz und das Domspringen in Aachen.


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