11.03.2022 • Seit dem vergangenen Wochenende ist meine Leichtathletik-Hallensaison beendet. Am übernächsten Wochenende steht zwar in Belgrad noch die Hallen-WM an, aber darauf verzichte ich. Lohnt sich einfacht nicht. Nordrhein-Hallenmeisterschaften in Leverkusen, Westfälische Hallenmeisterschaften in Dortmund, Deutsche Hallenmeisterschaften im Mehrkampf in Leverkusen, NRW-Hallenmeisterschaften in Düsseldorf, PSD Bank Indoor Meeting in Dortmund, Nordrhein-Hallenmeisterschaften der U16 in Düsseldorf, Deutsche Hallenmeisterschaften der U20 inklusive des Winterwurfs in Sindelfingen, Deutsche Hallenmeisterschaften in Leipzig, NRW-Hallenmeisterschaften der Senioren in Düsseldorf – mein Leichtathletik-Programm in diesem Winter. Das klingt doch schon fast wieder normal. Wie früher. In der guten alten Zeit.

Naja, nicht ganz. Zum Teil waren die Startfelder gedeckelt, es galt durchgängig 2g++, also auch als Geboosteter musste ich einen im Idealfall negative Test vorweisen, bevor ich in die jeweilige Halle kam. Dazu galt durchgängig eine FFP2-Maskenpflicht. Nee, noch nicht ganz so wie früher in der guten alten Zeit. Aber kein Vergleich zur kaum existenten Hallensaison 2021. Und in Leipzig waren sogar wieder 1600 Zuschauer zugelassen. Immerhin. Auch die Anzahl der akkreditierten (Bild-) Journalisteninnen war wohl wieder auf dem üblichen Niveau.

Als langes Teleobjektiv nutze ich bekanntlich das Sony 200-600/5.6-6.3. Ich arbeite immer im manuellen Modus. Da ich nicht möchte, dass sich beim Zoomen die Blende ändert, habe ich sie bei dieser Linse stets auf 6.3 eingestellt. Das ist offensichtlich kein ganz ideales Indoor-Objektiv ... in vielen Hallen verbietet sich der Einsatz. Es ist schlicht zu dunkel. Ich verwende es allerdings sehr gerne, ich bin damit sehr variabel und flexibel und es erweitert mein Spektrum gegenüber dem alleinigen Einsatz des Sony 70-200/2.8 doch erheblich. Ohne fehlt mir definitiv was. In Düsseldorf hatte ich es dabei, auch in Sindelfingen, ebenso bei der Hallen-DM. Die Arena Leipzig hat den Vorteil, dass kein Licht von außen hereinkommt. Sie hat den Nachteil, dass kein Licht von außen hereinkommt. 😁

In Leipzig habe ich die ISO beim Einsatz des langen Telezooms gnaden- und bedenkenlos auf 16.000 hochgedreht. Hat gut geklappt. Auch bei den Heimspielen der Ladies in Black hier in Aachen, in der Sporthalle in der Neuköllner Straße, gehe ich mit dem langen Tele bis ISO 16.000. Zum Beispiel bei diesem Foto .

Das Bild oben stammt vom PSD Bank Indoor Meeting in Dortmund. In diesem Fall reichten ISO 4000. Fotografiert mit dem 70-200er bei Offenblende 2.8. Ein paar harte Spots in der ansonsten abgedunkelten Helmut-Körnig-Halle. Vorstellung von Sprinterin Tatjana Pinto vom TV Wattenscheid 01. Die junge Kollegin Talea Prepens (TV Cloppenburg) schielt rüber.

Fotografisch beschäftige ich mich jetzt wieder hauptsächlich mit dem regionalen und lokalen Sport hier in der Aachener Ecke. Handball, Volleyball, Basketball, Fußball ... was halt so ansteht.

Nach und nach trudeln die Bilder der Hallensaion in meinem Fotoarchiv ein. Aktuell archiviere ich die Fotos von den Nordrhein-Hallenmeisterschaften der U16.